C79000-S8900-C016-03,
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Diese Datei enthält wichtige Informationen zu
den Produkten der SIMATIC NET PC‑Software‑CD 11/2003 für
Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003.
Die Versionsnummer der SIMATIC NET PC‑Software‑CD 11/2003-Produkte ist V6.2.
Die SIMATIC NET PC‑Software‑CD 11/2003 löst die SIMATIC NET PC-Software-CD 11/2002 + SP1 ab.
Zuerst werden die Kapitel zu SIMATIC NET-Produkten (Kapitel 1 bis 22), danach übergreifende Themen dargestellt.
Bitte lesen Sie das zu Ihrem Produkt gehörende Kapitel sorgfältig durch. Sofern weitere Kapitel unbedingt zu lesen sind, wird aus dem Produktkapitel darauf verwiesen.
Inhaltsverzeichnis
1
Kommunikationsprozessor CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613
A2, CP 5614 A2
5
Kommunikationsprozessor CP 5511
6
Kommunikationsprozessor CP 5512
7
Kommunikationsprozessor CP 5611/CP 5611 MPI
10 SOFTNET-DP
Slave (für PROFIBUS)
11
Kommunikationsprozessor CP 1613
15 S7-REDCONNECT und S7-REDCONNECT Upgrade
16
Kommunikationsprozessor CP 1512
17
Kommunikationsprozessor CP 1612
18 SOFTNET-S7 für
Industrial Ethernet
19 SOFTNET-S7 Lean
für Industrial Ethernet
20 SOFTNET-PG für
Industrial Ethernet
24
Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen zu unterstützten
Windows-Betriebssystemen
25 Informationen,
Einschränkungen und Hinweise zu OPC
26 Hinweise zu
Lizenzen und Schlüsseldisketten
27 Voraussetzungen
und Einschränkungen zur Hardware allgemein
29 Hinweise zu C-Programmierschnittstellen
30 Hinweise zur
Konfiguration, Projektierung und NCM
31 Beispiele zu
C-Programmierschnittstellen
32 Unterstützte Entwicklungsumgebungen bzw. Compiler
1 Kommunikationsprozessor CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.
1.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. ·
Unterstützung der neuen Baugruppen CP
5613 A2 und CP 5614 A2 |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· Multiterminalfähigkeit · Unterstützung von DP-V1-Funktionen beim Slave-Modul (CP 5614). |
|
V6.0 |
Neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB). |
|
V2.1.2 |
Korrekturen für DP-Anwendungen |
|
V2.1 |
· Windows 2000 Professional wird unterstützt. · FMS · Äquidistanzmodus (Einstellung der Äquidistanzparameter in STEP 7/ NCM V5.1) |
|
V2.0 |
· Eigenschaften und Diagnose sind über das Konfigurationsprogramm “PG/PC-Schnittstelle einstellen” wie bei anderen SIMATIC NET Baugruppen einstellbar. · Erweiterte Diagnosefunktionalität · Die FDL-Programmierschnittstelle wird unterstützt. · PG-Funktionalität · Unterstützung des Trace im Slave-Modul · Bis zu vier CP 5613/CP 5614 parallel · DPC1 (Version 1.13, wie bei CP 5412 (A2) ab V5.0) · DPC2 · FDL · S7 · Unterstützung von STEP 7, Version 5.0, ab Service-Pack 3 oder höher · Unterstützung der PG-Funktionalität mit STEP 5 und STEP 7 |
|
V1.2 |
· Unterstützung von Fast-Logic-Funktionalität · Slave-Eigenschaften des CP 5614 · User-Watchdog für DP-Master (nicht für Slave-Funktionen) · Mehrere CP 5613/CP 5614 parallel · Mehrere Anwendungsprogramme benutzen einen CP 5613/CP 5614 gleichzeitig |
|
V1.1 |
Slave-Funktionen und Transfer-Mechanismus des CP 5614 |
|
V1.0 |
Basisversion |
1.2 Allgemeine Hinweise
Kommunikationspartner
Der DP-Master des CP 5613 kann mit
zertifizierten DP-Slaves betrieben werden.
Der DP-Slave des CP 5614 kann mit zertifizierten DP-Master-Stationen betrieben werden.
Es können maximal 2 Protokolle parallel betrieben werden, z. B. PROFIBUS-DP und PROFIBUS‑FMS.
· 9,6 kbit/s
· 19,2 kbit/s
· 45,45 kbit/s
· 93,75 kbit/s
· 187,5 kbit/s
· 500,0 kbit/s
· 1,5 Mbit/s
· 3,0 Mbit/s
· 6,0 Mbit/s
· 12,0 Mbit/s
Bis zu vier Baugruppen CP 5613 können parallel betrieben werden.
Der DP-Slave-Teil des CP 5614 kann sich an die Busparameter des angeschlossenen Netzes anpassen.
1.3 Einschränkungen
Der CP 5613/CP 5614 funktioniert nicht auf einem Celsius 620 Rechner mit Tyan 100 Motherboard.
Ab dem Hardware-Stand 03 des CP (Mitte 2000) ist dieses Problem behoben.
Der Dienst
FDL-IDENT wird nicht unterstützt.
Projektierte CPs
dürfen nicht über den Geräte-Manager deinstalliert/deaktiviert werden.
Die Kommunikationsprozessoren CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2 sind nicht für Hotplugging freigegeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie in einem PowerPG unter Windows 2000 und Windows 2000 Server nur einen einzigen Kommunikationsprozessor CP 5613 A2 oder CP 5614 A2 betreiben dürfen.
Mit DPC2 ist kein Multiboard-Betrieb möglich.
1.4 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Wenn zwei CP 5613-Kommunikationsprozessoren in einem Rechner gesteckt sind, wird beim Anlauf des Rechners beiden Kommunikationsbaugruppen die Busadresse 0 zugewiesen. Dies führt zu Kollisionen, wenn beide Baugruppen am selben Bus angeschlossen sind.
Abhilfe: Stellen Sie die Busadressen der Kommunikationsprozessoren bevor Sie den Bus anschließen unterschiedlich ein.
1.5 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Wird ein CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET Software-Produkt-CD in den Rechner eingebaut, so kann es vorkommen, dass er nach dem Neustart des Rechners nicht automatisch installiert wird. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager bzw. dessen Assistent für neue Hardware. Über diesen ist der CP zu installieren (nacheinander die Schaltflächen „Weiter“ und „Fertig Stellen“ drücken).
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Projektierung des CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 als Slave
Zur Zeit kann eine Projektierung des CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 als Slave nur über GSD-Dateien erfolgen. Im Bedarfsfall können Sie sich an zwei Beispieldateien für den CP 5614/CP 5614 FO/CP 5614 A2 orientieren, die bei der Installation der Software in das Verzeichnis SIMATIC.NET\DP\DEMO_GSD kopiert werden. Diese Dateien können Sie in SIMATIC NCM PC/STEP 7 importieren und entsprechend Ihrer Konfiguration ändern.
Falls Sie die Ident-Nummer des Slave benötigen, können Sie diese aus der zugehörigen GSD-Datei entnehmen.
Kommunikationsprozessoren
CP 5613 stecken/entfernen
Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor CP 5613 stecken oder einen gesteckten CP 5613 ziehen, werden alle projektierten CP 5613 aus dem Station-Manager entfernt. Die im Rechner gesteckten Baugruppen müssen gegebenenfalls neu konfiguriert werden.
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den
Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Busparameter
Bitte beachten Sie, dass bei PG-Betrieb und fehlerhaft eingestellten Busparametern, nach Korrektur der Busparameter, ein Reset mit Neuanlauf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC‑Station einstellen“ erforderlich ist.
Der Download einer Projektierung für CP 5613/CP 5614 auf einen kompatiblen CP 5613/ CP 5614 A2 kann nur durch lokalen oder remoten Download erfolgen. Dazu muss vorher der CP im Komponenten-Konfigurator eingefügt werden.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.
2.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. ·
Unterstützung der neuen Baugruppen CP
5613 A2 und CP 5614 A2 |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· Multiterminalfähigkeit · Unterstützung von DP-V1-Funktionen beim Slave-Modul (CP 5614) |
|
V6.0 |
neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) |
|
V2.1.3 |
Korrekturen für WinLC-Anwendungen |
|
V2.1.2 |
Korrekturen für DP-Anwendungen |
|
V2.1 |
Windows 2000 Professional wird unterstützt |
|
V2.0 |
· Eigenschaften und Diagnose sind über das Konfigurationsprogramm “PG/PC-Schnittstelle einstellen” wie bei anderen SIMATIC NET Baugruppen einstellbar · Erweiterte Diagnosefunktionalität · Die FDL-Programmierschnittstelle wird unterstützt · PG-Funktionalität · Volle Unterstützung der DP-Programmierschnittstelle wie bei der Baugruppe CP 5412 (A2). |
|
V1.0 |
Basisversion |
2.2 Einschränkungen
Kein
Parallelbetrieb der Programmierschnittstellen DP-Base und DP-Lib
Das Produkt DP-5613 enthält die DP-Lib-Programmierschnittstelle und einige Programme zum Test der Funktionalität dieser Schnittstelle.
Beachten Sie bitte, dass der gleichzeitige Einsatz dieser Schnittstelle und der DP‑Base‑Programmierschnittstelle, die im Produkt „CP 5613/CP 5614 (DP-Base)“ enthalten ist, auf einem CP nicht möglich ist. Beide Produkte können zwar parallel installiert werden, aber es dürfen nur Programme auf einem CP gleichzeitig betrieben werden, die eine dieser Schnittstellen benutzen.
Der Funktionsaufruf „DP_get_pointer“
liefert Timeout beim Parallelbetrieb mit dem DP OPC‑Server zurück
Der DP OPC-Server benutzt die performante DP-Base-Schnittstelle zur Kommunikation. Im Falle des Parallelbetriebs des DP OPC-Server mit einem DP-Slave-Anwenderprogramm für den Slave-Teil des CP 5614/CP 5614 FO liefert der Aufruf der Funktion DP_get_pointer einen Timeout nach etwa 10 Sekunden zurück.
Global Control anders als bei CP 5412 (A2)
Die DP-Schnittstelle des CP 5613 unterscheidet sich in der Dynamik und der Funktionalität geringfügig von der des CP 5412 (A2): zyklische, globale Global Control-Telegramme, die mit COM PROFIBUS beim CP 5412 (A2) projektiert werden konnten, werden von CP 5613 nicht unterstützt.
Der Dienst
FDL-IDENT wird nicht unterstützt.
Die Kommunikationsprozessoren CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2 sind nicht für Hotplugging freigegeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie in einem PowerPG unter Windows 2000 und Windows 2000 Server nur einen einzigen Kommunikationsprozessor CP 5613 A2 oder CP 5614 A2 betreiben dürfen.
Busparameter empfangen wird nur vom Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unterstützt.
Mit DPC2 ist kein Multiboard-Betrieb möglich.
2.3 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Wenn zwei CP 5613-Kommunikationsprozessoren in einem Rechner gesteckt sind, wird beim Anlauf des Rechners beiden Kommunikationsbaugruppen die Busadresse 0 zugewiesen. Dies führt zu Kollisionen, wenn beide Baugruppen am selben Bus angeschlossen sind.
Abhilfe: Stellen Sie die Busadressen der Kommunikationsprozessoren bevor Sie den Bus anschließen unterschiedlich ein.
2.4 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Einbau
eines CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET-CD
Wird ein CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET Software-Produkt-CD in den Rechner eingebaut, so kann es vorkommen, dass er nach dem Neustart des Rechners nicht automatisch installiert wird. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager. Über diesen ist der CP zu installieren (nacheinander die Tasten „Weiter“ und „Fertig Stellen“ drücken).
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
DP-Master-Klasse-2-Dienste (DPMCL2-Programmierschnittstelle)
Wenn Sie DP-Master-Klasse-2-Dienste benutzen, dürfen Sie beim dp_mcl2_init( )-Aufruf die Master-Adresse der Datenbasis nicht verändern.
Kommunikationsprozessoren CP 5613 stecken/entfernen
Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor CP 5613 stecken oder einen gesteckten CP 5613 ziehen, werden alle projektierten CP 5613 aus dem Station-Manager entfernt. Die im Rechner gesteckten Baugruppen müssen gegebenenfalls neu konfiguriert werden.
Busparameter
Bitte beachten Sie, dass bei PG-Betrieb und fehlerhaft eingestellten Busparametern, nach Korrektur der Busparameter, ein Reset mit Neuanlauf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC‑Station einstellen“ erforderlich ist.
Der Download einer Projektierung für CP 5613/CP 5614 auf einen kompatiblen CP 5613/ CP 5614 A2 kann nur durch lokalen oder remoten Download erfolgen. Dazu muss vorher der CP im Komponenten-Konfigurator eingefügt werden.
Wird ein CP 5613 als
MPI-Schnittstelle benutzt, ist darauf zu achten, dass das PROFIBUS-Profil
automatisch aktiviert wird, falls kein Zugangspunkt mehr auf das MPI-Profil
gemapped ist (zu beachten wenn S7ONLINE auf PC internal (local) gemapped wird).
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein„
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder in der Download-Version in separaten Dateien im Internet, die herunterladbar sind.
Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.
3.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. ·
Unterstützung der neuen Baugruppen CP
5613 A2 und CP 5614 A2 |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
Multiterminalfähigkeit |
|
V6.0 |
neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) |
|
V2.1.1 |
Korrekturen für PCS7-Anwendungen |
|
V2.1 |
Windows 2000 Professional wird unterstützt |
|
V2.0 |
Basisversion |
3.2 Einschränkungen
Die Kommunikationsprozessoren CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2 sind nicht für Hotplugging freigegeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie in einem PowerPG unter Windows 2000 und Windows 2000 Server nur einen einzigen Kommunikationsprozessor CP 5613 A2 oder CP 5614 A2 betreiben dürfen.
Busparameter empfangen wird nur vom Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unterstützt.
3.3 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Wenn zwei CP 5613-Kommunikationsprozessoren in einem Rechner gesteckt sind, wird beim Anlauf des Rechners beiden Kommunikationsbaugruppen die Busadresse 0 zugewiesen. Dies führt zu Kollisionen, wenn beide Baugruppen am selben Bus angeschlossen sind.
Abhilfe: Stellen Sie die Busadressen der Kommunikationsprozessoren bevor Sie den Bus anschließen unterschiedlich ein.
3.4 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Einbau
eines CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET-CD
Wird ein CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET Software-Produkt-CD in den Rechner eingebaut, so kann es vorkommen, dass er nach dem Neustart des Rechners nicht automatisch installiert wird. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager. Über diesen ist der CP zu installieren (nacheinander die Tasten „Weiter“ und „Fertig Stellen“ drücken).
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Kommunikationsprozessoren
CP 5613 stecken/entfernen
Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor CP 5613 stecken oder einen gesteckten CP 5613 ziehen, werden alle projektierten CP 5613 aus dem Station-Manager entfernt. Die im Rechner gesteckten Baugruppen müssen gegebenenfalls neu konfiguriert werden.
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über
die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Busparameter
Bitte beachten Sie, dass bei PG-Betrieb und fehlerhaft eingestellten Busparametern, nach Korrektur der Busparameter, ein Reset mit Neuanlauf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC‑Station einstellen“ erforderlich ist.
Der Download einer Projektierung für CP 5613/CP 5614 auf einen kompatiblen CP 5613/ CP 5614 A2 kann nur durch lokalen oder remoten Download erfolgen. Dazu muss vorher der CP im Komponenten-Konfigurator eingefügt werden.
CP
5613 als MPI-Schnittstelle
Wird
ein CP 5613 als MPI-Schnittstelle benutzt, ist darauf zu achten, dass das
PROFIBUS-Profil automatisch aktiviert wird, falls kein Zugangspunkt mehr auf
das MPI-Profil gemapped ist (zu beachten wenn S7ONLINE auf PC internal
(local) gemapped
wird).
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder in der Download-Version in separaten Dateien im Internet, die herunterladbar sind.
Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.
4.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. ·
Unterstützung der neuen Baugruppen CP
5613 A2 und CP 5614 A2 |
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V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
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V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
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V6.0.5 |
Multiterminalfähigkeit |
|
V6.0 |
Neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB). |
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V2.1.1 |
Basisversion |
4.2 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Wenn zwei CP 5613-Kommunikationsprozessoren in einem Rechner gesteckt sind, wird beim Anlauf des Rechners beiden Kommunikationsbaugruppen die Busadresse 0 zugewiesen. Dies führt zu Kollisionen, wenn beide Baugruppen am selben Bus angeschlossen sind.
Abhilfe: Stellen Sie die Busadressen der Kommunikationsprozessoren bevor Sie den Bus anschließen unterschiedlich ein.
4.3 Einschränkungen
Immer
Zugriffsschutz bei FMS-Variablen
Beim Verbindungsaufbau überträgt jeder der beiden FMS-Partner die Information, ob ein Zugriffsschutz auf seine Variablen unterstützt wird oder nicht. Die PC-Seite liefert immer sinngemäß „es wird kein Zugriffsschutz unterstützt“, auch wenn ein Zugriffsschutz projektiert wurde. Unerlaubter lesender oder schreibender Zugriff wird von der PC-Seite dennoch abgelehnt.
Bitte beachten Sie, dass der Aufruf fms_receive( ) und die zugehörige Bearbeitungsfunktion im selben Thread ablaufen.
Die Kommunikationsprozessoren CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2 sind nicht für Hotplugging freigegeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie in einem PowerPG unter Windows 2000 und Windows 2000 Server nur einen einzigen Kommunikationsprozessor CP 5613 A2 oder CP 5614 A2 betreiben dürfen.
Busparameter empfangen wird nur vom Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unterstützt.
4.4 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Einbau
eines CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET-CD
Wird ein CP 5613 nach Installation der SIMATIC NET Software-Produkt-CD in den Rechner eingebaut, so kann es vorkommen, dass er nach dem Neustart des Rechners nicht automatisch installiert wird. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager. Über diesen ist der CP zu installieren (nacheinander die Tasten „Weiter“ und „Fertig Stellen“ drücken).
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Kommunikationsprozessoren
CP 5613 stecken/entfernen
Wenn Sie einen weiteren Kommunikationsprozessor CP 5613 stecken oder einen gesteckten CP 5613 ziehen, werden alle projektierten CP 5613 aus dem Station-Manager entfernt. Die im Rechner gesteckten Baugruppen müssen gegebenenfalls neu konfiguriert werden.
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Bitte beachten Sie, dass bei PG-Betrieb und fehlerhaft eingestellten Busparametern, nach Korrektur der Busparameter, ein Reset mit Neuanlauf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC‑Station einstellen“ erforderlich ist.
Der Download einer Projektierung für CP 5613/CP 5614 auf einen kompatiblen CP 5613/CP 5614 A2 kann nur durch lokalen oder remoten Download erfolgen. Dazu muss vorher der CP im Komponenten-Konfigurator eingefügt werden.
CP
5613 als MPI-Schnittstelle
Wird
ein CP 5613 als MPI-Schnittstelle benutzt, ist darauf zu achten, dass das
PROFIBUS-Profil automatisch aktiviert wird, falls kein Zugangspunkt mehr auf
das MPI-Profil gemapped ist (zu beachten wenn S7ONLINE auf PC internal
(local) gemapped
wird).
5 Kommunikationsprozessor CP 5511
Beachten Sie bitte auch die Installationsanleitung, die dem CP 5511 in Papierform beiliegt.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
5.1 Einschränkungen
Kein Mehrprozessorsystem
Der CP 5511 ist nicht für den Betrieb in einem PC mit
Mehrprozessorsystem freigegeben, z. B. Doppel-Pentium.
Der Betrieb in einem PC mit Hyperthreading ist auch
nicht freigegeben, da dies nicht getestet wurde.
Einschränkung mit Notebooks
Der CP 5511 ist nicht für das Notebook Compaq Armada 110 freigegeben.
Der CP 5511 darf
im SIMATIC Power PG nur auf dem vorderen Steckplatz (dem bildschirmnäheren
Steckplatz) gesteckt werden.
5.2 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
5.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Betrieb im PG 750 PIII
Stellen Sie beim
Betrieb des CP 5511 im PG 750 PIII die BIOS-Option CARDBUS/PCMCIA-Slot vor der Installation auf „enable“.
6 Kommunikationsprozessor CP 5512
Beachten Sie bitte auch die Installationsanleitung, die dem CP 5512 in Papierform beiliegt.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
6.1 Einschränkungen
Kein
Mehrprozessorsystem
Der CP 5512
ist nicht für den Betrieb in einem PC mit Mehrprozessorsystem freigegeben, z.
B. Doppel-Pentium.
Der Betrieb in einem PC mit Hyperthreading ist auch
nicht freigegeben, da dies nicht getestet wurde.
6.2 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Bevor einen CP 5512 aus dem PC entfernt werden darf, müssen folgende Schritte ausgeführt werden:
1. Der CP muss zuerst in den PG-Betrieb versetzt werden.
Gehen Sie hierzu in den Komponenten-Konfigurator und löschen Sie dort den CP
5512.
2. Klicken Sie doppelt auf das Symbol „Hardware entfernen oder auswerfen“ im Info-Bereich der Start-Leiste und deaktivieren Sie den CP 5512.
Unter dem Betriebssystem Windows Server 2003 wird eine Fehlermeldung erzeugt, wenn der Kommunikationsprozessor CP 5512 ausgebaut wurde. Diese Fehlermeldung erscheint nach dem Neustart des Rechners und meldet, dass ein Dienst nicht gestartet werden konnte. Bitte quittieren Sie diese Meldung.
7 Kommunikationsprozessor CP 5611/CP 5611 MPI
Beachten Sie bitte die Installationsanleitung, die dem CP 5611 in Papierform beiliegt.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
7.1 Einschränkungen
Kein Mehrprozessorsystem
Der CP 5611 ist
nicht für den Betrieb in einem PC mit Mehrprozessorsystem freigegeben, z. B.
Doppel-Pentium.
Der Betrieb in einem PC mit Hyperthreading ist auch
nicht freigegeben, da dies nicht getestet wurde.
Einschränkungen bei PCs
Wird ein PC 620
Compact Celeron 300 MHz mit zwei CP 5614 betrieben, kommt es beim Betrieb eines
CP 5611 mit einer Datenübertragungsrate von 12 Mbit zu Störungen. Deswegen
sollte der Betrieb eines CP 5611 mit zwei CP 5614 im PC 620 vermieden werden.
7.2 Hinweise zur Inbetriebnahme
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Start-Leiste Start -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
7.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003 installieren,
werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen Sie diese.
Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
8.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. ·
Windows Server 2003 wird unterstützt. |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
Mit STEP 7 oder SIMATIC NCM PC ist die Parametrierung “Busparameter versenden” möglich. |
|
V6.0 |
· Unterstützung von Windows 2000 · neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) · Windows NT, Windows 2000: Fehlerkorrekturen in DP C2 |
|
V5.1 |
· Die SAPI S7-Programmierschnittstelle wurde um Meldedienste erweitert. Diese neuen Dienste sind in der neuesten Ausgabe des Handbuchs S7‑Programmierschnittstelle beschrieben. · Rückgabewerte der Funktion “s7_receive”: Bei der Auswertung der Rückgabewerte der Funktion “s7_receive” muss beim Auftreten von nicht erwarteten Werten (z. B. im Default-Zweig der entsprechenden Switch-Anweisung ) die Funktion s7_discard_msg aufgerufen werden. |
|
V5.0 |
· Die SAPI S7-Programmierschnittstelle wurde um neue BSEND/BRECEIVE-Dienste für die Übertragung von großen Datenblöcken (bis 64 Kbyte) erweitert. Diese neuen Dienste sind im neuesten Handbuch S7-Programmierschnittstelle beschrieben. · Für die S7-Programmierschnittstelle wurde das Trace-Konzept geändert, nun werden bei Aktivierung der Trace-Funktion die Ausgaben als Default in eine maximal 10000 Zeilen große Trace-Datei geschrieben. Ist diese Datei voll beschrieben, wird eine neue Datei angelegt. Wenn diese auch voll ist, wird immer die älteste neu überschrieben. |
|
V2.2 |
· Umfangreiche Diagnosefunktionen für Geräteparametrierungen im Programm PG/PC-Schnittstelle. · Ausgabe von Fehlertext über Meldefenster bei schwerwiegenden Störungen im Betrieb. · Bei Verwendung der Busprofile Standard und Universell kann die Netzkonfiguration (Anzahl Masters, Anzahl Slaves) berücksichtigt werden. · Windows NT: Vereinfachte Installation von CardWare (erforderlich für Betrieb des CP 5511). · Die Panelseite zur Einstellung der SAPs ist entfallen. Diese Einstellung kann jetzt in der S7-Seite vorgenommen werden. · Es wird eine Visual Basic Anbindung zur Verfügung gestellt. |
|
V2.1 |
· Es wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit 45,45 kbit/s unterstützt. |
8.2 Einschränkungen
Kein
Parallelbetrieb
Der Betrieb mehrerer SOFTNET-CPs in einem Rechner wird nicht unterstützt, außer der zweite CP wird ausschließlich zu Konfigurationszwecken mit STEP 7 verwendet.
Der Parallelbetrieb mehrerer Protokolle über SOFTNET-CPs wird nicht unterstützt.
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Versionen
Wenn Sie den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.
CP 5411
Der Betrieb des CP 5411 ist nicht mehr freigegeben.
Unter dem Betriebssystem Windows Server 2003 wird eine Fehlermeldung erzeugt, wenn der Kommunikationsprozessor CP 5512 ausgebaut wurde. Diese Fehlermeldung erscheint nach dem Neustart des Rechners und meldet, dass ein Dienst nicht gestartet werden konnte. Bitte quittieren Sie diese Meldung.
8.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Wird
ein Kommunikationsprozessor CP 5611 nach Stecken in einem anderen PCI-Slot von
der SIMATIC Umgebung nicht mehr erkannt, so sind im Windows-Geräte-Manager
unter SIMATIC NET alle CPs des Typs CP 5611 zu deinstallieren.
Anschließen
ist im Geräte-Manager die Funktion „nach neuer Hardware suchen“ anzustoßen und
den Hinweisen des Betriebssystem zu folgen.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
9.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. ·
Windows Server 2003 wird unterstützt. |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
Fehlerbehebungen |
|
V6.0 |
· Unterstützung von Windows 2000 · Windows NT, Windows 2000: neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) · Windows NT, Windows 2000: Fehlerkorrekturen in DP C2 |
|
V5.3.1 |
Fehlerbehebungen zum Betrieb unter Windows NT |
|
V5.1 |
· Der DP Master Klasse 1 beantwortet die Master-Diagnoseanforderung eines DP Master Klasse 2. · Master Klasse 2 Applikationen, die auf Version 5.0 erstellt wurden, müssen für den Betrieb unter V5.1 neu übersetzt werden. Ursache: Das User Include File mcl2_usr.h wurde modifiziert. |
|
V5.0 |
· Der Betrieb von nicht normkonformen Slaves ist nicht mehr möglich. · Alternativ zum Betrieb als Masterklasse 1 zusätzlich der Betrieb als Master Klasse 2 (Diagnose-Master) möglich. |
|
V2.2 |
· Umfangreiche Diagnosefunktionen für Geräteparametrierungen im Programm PG/PC-Schnittstelle. · Ausgabe von Fehlertexten über ein Meldefenster bei schwerwiegenden Störungen im Betrieb. · Windows NT: Vereinfachte Installation von CardWare (erforderlich für Betrieb des CP 5511). |
|
V2.1 |
· Es wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit 45,45 kbit/s unterstützt. · Zusätzlich zum Standard DP wird auch der Betrieb als DP-Master Klasse 2 (DPC2) unterstützt. |
9.2 Einschränkungen
Kein Parallelbetrieb
Der Betrieb mehrerer SOFTNET-CPs in einem Rechner wird nicht unterstützt, außer der zweite CP wird ausschließlich zu Konfigurationszwecken mit STEP 7 verwendet.
Der Parallelbetrieb mehrerer Protokolle über SOFTNET-CPs wird nicht unterstützt.
Global Control anders als bei CP 5412 (A2)
Die DP-Schnittstelle unterscheidet sich in der Dynamik und der Funktionalität geringfügig von der des CP 5412 (A2): zyklische, globale Global Control-Telegramme, die mit COM PROFIBUS beim CP 5412 (A2) projektiert werden konnten, werden vom CP 5511, CP 5512 und CP 5611 nicht unterstützt.
Terminal-Services
Der Betrieb von SOFTNET-DP ist unter Terminal-Services (Thin Clients) nicht freigegeben.
Versionen
Wenn Sie den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.
CP 5411
Der Betrieb des CP 5411 ist nicht mehr freigegeben.
Unter dem Betriebssystem Windows Server 2003 wird eine Fehlermeldung erzeugt, wenn der Kommunikationsprozessor CP 5512 ausgebaut wurde. Diese Fehlermeldung erscheint nach dem Neustart des Rechners und meldet, dass ein Dienst nicht gestartet werden konnte. Bitte quittieren Sie diese Meldung.
9.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im
Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Wird
ein Kommunikationsprozessor CP 5611 nach Stecken in einem anderen PCI-Slot von
der SIMATIC Umgebung nicht mehr erkannt, so sind im Windows-Geräte-Manager
unter SIMATIC NET alle CPs des Typs CP 5611 zu deinstallieren.
Anschließen
ist im Geräte-Manager die Funktion „nach neuer Hardware suchen“ anzustoßen und
den Hinweisen des Betriebssystem zu folgen.
10 SOFTNET-DP Slave (für PROFIBUS)
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
10.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. ·
Windows Server 2003 wird unterstützt. |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
Fehlerbehebungen |
|
V6.0 |
· Windows NT, Windows 2000: Zugangspunkt DPSONLINE existiert nicht mehr. · Windows NT, Windows 2000: Schnittstelleparametrierungen CP 5511 (PROFIBUS DP-Slave) und CP 5611 (PROFIBUS DP-Slave) existieren ebenfalls nicht mehr, stattdessen kann der Slave über einen beliebigen Zugangspunkt und einer Schnittstellenparametrierung CP 5511 (PROFIBUS) bzw. CP 5611 (PROFIBUS) betrieben werden. · Windows NT, Windows 2000: neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB). |
|
V1.0 |
Der PC kann mit diesem Software-Paket als DP-Slave betrieben werden. Es werden Funktionen zum Setzen der Ein-/Ausgabedaten und zum Start/Stop des Slaves zur Verfügung gestellt. |
10.2 Einschränkungen
Multi-CP-Betrieb
Der Betrieb mehrerer CPs in einem Rechner ist nicht zulässig.
Diagnose
Die Diagnose der Hardware kann nicht in Programmen wie „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ und „PC‑Station einstellen“ ausgeführt werden, wenn der CP als DP-Slave aktiv ist.
Versionen
Wenn Sie als DP-Slave den CP 5511 oder CP 5611 einsetzen, muss dieser CP mindestens den Hardware-Ausgabestand 4 haben.
CP 5411
Der Betrieb des CP 5411 ist nicht mehr freigegeben.
Terminal-Services
Der Betrieb von SOFTNET-DP Slave ist unter Terminal-Services (Thin Clients) nicht freigegeben.
10.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator
In der Eigenschaftsseite im Komponenten-Konfigurator lassen sich zur Urtaufe nur feste PROFIBUS-Busprofile einstellen.
Anwenderspezifische Busparameter für große Netzausdehnungen und Netze, wie z. B. redundante OLM-Ringe, können mit dem Software-Werkzeug „PC-Station einstellen“ festgelegt werden.
Das Software-Werkzeug finden Sie im Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Einstellungen.
Bitte beachten Sie beim Erstellen einer GSD-Datei für einen SOFTNET DP-Slave, ergänzend zu Kapitel 4.2 „Zugriff auf den CP 5x11, Funktionsumfang des DP-Slaves, GSD-Datei“ des Handbuchs „DP-Slave-Programmierschnittstelle für CP 5511 und CP 5611“, folgende Hinweise, die auch für den CP 5512 gelten:
· Verwenden Sie in den Konfigurierdaten der Moduldefinition als Länge der Dateneinheiten nur „Bytes“.
· Verwenden Sie in den Konfigurierdaten der Moduldefinition als Konsistenz nur „Byte-Konsistenz“.
· Tragen Sie keine Leermodule ein.
· Die maximale Datenlänge pro Modul ist 16 Bytes
· Die Gesamtlänge aller Eingänge oder Ausgänge ist jeweils 122 Bytes
· Wenn Sie die GSD-Datei „siem8076.gsd“ verwenden, beachten Sie bitte, dass dies nur ein Beispiel ist. Wollen Sie ein Anwenderprogramm erstellen, das die OPC-Schnittstelle verwendet, so ist in der GSD-Datei die Ident-Nummer von Ident_Number=0x8076 auf 0x9001 zu ändern.
Projektierung des SOFTNET DP-Slave mit den Baugruppen CP
5511, CP 5512 und CP 5611 als Slave
Mit SIMATIC NCM PC ab V5.1 Service-Pack 2 oder STEP 7 ab V5.1 Service-Pack 4 existieren mehrere Möglichkeiten den PC (mit CP 5511, CP 5512 und CP 5611) als DP-Slave zu projektieren. Sie sind nachfolgend beschrieben.
1. Möglichkeit: Projektierter Betrieb (z. B. für OPC)
|
Schritt |
Beschreibung |
|
1 |
Diese Art der Projektierung erfordert zunächst, dass die Baugruppen CP 5511, CP 5512 und CP 5611 in den projektierten Betrieb versetzt wird (einstellbar mit dem Werkzeug „PC-Station einstellen“). |
|
2 |
In SIMATIC NCM PC oder STEP 7 mit Hilfe der Hardware-Komponente „PC-Station als DP-Slave“ im Hardware-Katalog (Hardware-Katalog -> PROFIBUS-DP -> bereits projektierte Stationen -> PC-Station als DP-Slave) den Baugruppen CP 5511, CP 5512 und CP 5611 als Slave konfigurieren, indem Sie den Eintrag per „drag and drop“ auf den gewünschten DP-Master ziehen. Dieser Slave wird dadurch mit dem CP gekoppelt und erscheint als Symbol mit grüner Netzwerkkarte, welche mit Universalmodulen konfiguriert werden muss. |
|
3 |
Diese Konfiguration kann dann auf die PC-Station geladen werden. |
Bei dieser Möglichkeit ist die PNO-Nummer festgelegt: 9001 (hex)
2. Möglichkeit: Nicht projektierter Betrieb (z. B. für Altanwendungen basierend auf der C-Schnittstelle)
|
Schritt |
Beschreibung |
|
1 |
Diese Art der Projektierung erfordert, dass die Baugruppen CP 5511, CP 5512 und CP 5611 in den PG-Betrieb (also nicht in den projektierten Betrieb) versetzt wird (einzustellen durch das Werkzeug „PC-Station einstellen“). Mit dem Programm „PG/PC‑Schnittstelle einstellen“ wird dem Slave eine Profibusadresse zugewiesen. Der Rest der Konfigurierung des Slaves erfolgt im Anwenderprogramm. |
|
2 |
Auf Master-Seite benötigen Sie hierfür eine eigene GSD-Datei, die den Slave und das zugehörige Anwenderprogramm (Applikation) beschreibt. Ihrer gewünschten Konfiguration entsprechend, modifizieren Sie die mitgelieferte Beispiel-GSD-Datei „demo.gsd“ (C:\programme\siemens\simatic.net\dp\demo.gsd) mit einem einfachen Textprogramm. (Genauere Hinweise hierzu finden Sie im „liesmich.rtf“ zum SOFTNET DP-Slave und im Handbuch zur DP-Slave-Programmierschnittstelle). Diese GSD-Datei wird in SIMATIC NCM PC oder STEP 7 (beide ab V5.1 mit Service-Pack 4) importiert. Danach steht der DP-Slave, beschrieben durch die GSD-Datei, im Hardware-Katalog von SIMATIC NCM PC oder STEP 7 unter (Hardware-Katalog -> PROFIBUS-DP -> Weitere Feldgeräte -> Allgemein) bereit und kann per drag and drop zur Projektierung eingebunden werden. |
Genauere Hinweise finden Sie im Handbuch zur der DP-Slave-Programmierschnittstelle.
Aktiver/Passiver Slave
Die Baugruppen CP 5511, CP 5512 und CP 5611 können als aktiver Slave, das ist eine Spezialform eines Slaves, der gleichzeitig auch Master ist, oder als passiver Slave betrieben werden.
Im unprojektierten Betrieb ist der Slave immer aktiver Slave. Im projektierten Betrieb können Sie in SIMATIC NCM PC oder STEP 7 einstellen, ob der Slave ein aktiver oder ein passiver Slave ist.
Zu beachten ist: Die Projektierung kann nicht auf einen passiven Slave von remote geladen werden.
Nur beim passiven Slave werden die Datenübertragungsgeschwindigkeit und die Stationsadresse aus der C-Schnittstelle übernommen.
Bei einem aktiven Slave werden die Werte in der Projektierung bzw. in „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ eingestellt, da sie für Master und Slave gemeinsam sind.
Wird
ein Kommunikationsprozessor CP 5611 nach Stecken in einem anderen PCI-Slot von
der SIMATIC Umgebung nicht mehr erkannt, so sind im Windows-Geräte-Manager
unter SIMATIC NET alle CPs des Typs CP 5611 zu deinstallieren.
Anschließen
ist im Geräte-Manager die Funktion „nach neuer Hardware suchen“ anzustoßen und
den Hinweisen des Betriebssystem zu folgen.
11 Kommunikationsprozessor CP 1613
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
11.1 Einschränkungen
Nicht mit SOFTNET IE
Der Betrieb von SOFTNET IE über CP 1613 ist nicht möglich.
Rücksetzen
Der Neuanlauf bzw. das Rücksetzen einer Baugruppe ist nur bei deaktiviertem PC-Netzbetrieb möglich.
AUI-Kabel
Der CP 1613 verfügt über 2 Buchsen zum Anschluss von Netzwerkkabeln:
·
15-polige Sub-D-Buchse mit
Schiebeverriegelung, sowohl zum Anschluss eines AUI-Transceiver-Kabels
(AUI –
Attachment Unit
Interface) als auch zum Anschluss eines ITP-Kabels
(ITP –
Industrial
Twisted Pair)
· RJ45-Buchse zum Anschluss eines TP-Kabels (TP – Twisted Pair)
Wenn die AUI-Schnittstelle für AUI-Transceiver-Kabel verwendet wird, können sporadisch Pausen von 2 bis 3 Sekunden in der Kommunikation auftreten. Daher dürfen für diese Betriebsart keine Timeout-Zeiten kleiner als 5 Sekunden eingestellt werden!
IP-Adressen
Die IP-Adresse für die Automatisierungsprotokolle über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) muss unterschiedlich zur NDIS-IP-Adresse für die Kommunikation über PC-Netze sein.
11.2 Hinweise zur Inbetriebnahme
Plug-and-Play-Mechanismus
findet Treiber nicht
Wenn der Plug-and-Play-Mechanismus nach dem Einbau des CP und anschließendem Hochfahren des Rechners den zugehörigen Treiber nicht findet, muss der Rechner einen manuellen Anstoß erhalten, um den Treiber zu suchen.
Gehen Sie hierzu wie folgt beschrieben vor:
1. Starten Sie Ihren Rechner neu.
2. Gehen Sie in den Geräte-Manager (Windows-Startmenü -> Systemsteuerung -> System -> Register Hardware -> Schaltfläche Geräte-Manager).
3. Betätigen Sie im Dialogfeld „Geräte-Manager“ die Schaltfläche in der Menüleiste „Nach geänderter Hardware suchen“.
4. Bestätigen Sie alle folgenden Dialogfelder mit „Weiter“.
Zwei TCP/IP-Adressen
Beim CP 1613 kann man bei der Konfigurierung 2 IP-Adressen einstellen,
dies hat folgenden Grund:
Einerseits ist der Kommunikationsprozessor CP 1613 für den
Betrieb mit Bürokommunikationsprotokollen konzipiert, zum Beispiel TCP/IP.
Dazu muss der CP 1613-NDIS-Adapter installiert sein, dem wiederum einzelne
Bürokommunikationsprotokolle zugeordnet werden. Die Bürokommunikationsprotokolle
laufen im PC ab.
Andererseits kann der CP 1613 auch für Automatisierungszwecke
mit den SIEMENS-Industrieprotokollen betrieben werden, zum Beispiel
SEND/RECEIVE, SAPI-S7, STEP 7 und TF. Diese Protokolle können wiederum entweder
über das Transportprotokoll ISO oder TCP/IP abgewickelt werden. Beide
Transportprotokolle laufen dabei in der Firmware des CP 1613 ab. Die Anbindung
des TCP/IP-Transportprotokolls an die SIEMENS-Industrieprotokolle erfolgt nach
der Spezifikation RFC 1006. Im CP 1613 können insgesamt zwei TCP/IP-Transportprotokollfunktionen
parallel betrieben werden:
·
Bürokommunikations-Anbindung
·
Anbindung
der SIEMENS-Industrieprotokolle
Beiden
Anbindungen müssen zur eindeutigen Identifizierung unterschiedliche
TCP/IP-Adressen zugeordnet werden.
Mehrere CP 1613
Sind mehrere CP 1613 eingebaut, muss der CP
1613-NDIS-Adapter-Driver für alle Baugruppen installiert werden. Außerdem sind
nach durchgeführten Konfigurationsänderungen (aktivieren, deaktivieren usw.) am
CP 1613-NDIS-Adapter anschließend immer die NDIS-IP-Adressen zu überprüfen.
MAC-Adressen
Nach dem Einbau einer neuen CP 1613 Baugruppe ist stets deren aktive MAC-Adresse mit den MAC-Adressen anderer CP 1613 oder sonstiger Ethernetbaugruppen zu vergleichen. Es ist sicherzustellen, dass alle Ethernetbaugruppen, die in einem Netz betrieben werden, unterschiedliche MAC-Adressen besitzen.
Wird die im Rechner gesteckte CP 1613 durch eine andere CP 1613 auf gleichem Steckplatz ersetzt, so erhält die neu gesteckte CP 1613 nach Rechnerneustart die MAC-Adresse der aus dem Rechner entfernten CP 1613.
Abhilfe
Gehen Sie wie folgt beschrieben vor:
1. Wählen Sie die entsprechende Baugruppe an und deinstallieren Sie sie.
2. Starten Sie den Rechner anschließend neu.
Einbau eines CP 1613 nach Installation der SIMATIC NET-CD
unter Windows XP/Windows Server 2003
Wird ein CP 1613 nach Installation der SIMATIC NET Software in den Rechner eingebaut, so wird nach dem Neustart des Rechners der „Siemens CP 1613 Ethernet PCI Adapter“ nicht automatisch installiert. Es erscheint stattdessen der Hardware-Manager. Über diesen ist der „Siemens CP 1613 Ethernet PCI Adapter“ zu installieren (nacheinander die Tasten „Weiter“ und „Fertig Stellen“ drücken).
Ausbau
Beim Ausbau einer CP 1613 Baugruppe werden beim anschließenden Rechnerstart alle noch im Rechner verbleibenden CP 1613 Baugruppen aus dem Projektierten Betrieb entfernt. Dadurch werden Zuordnungsprobleme vermieden.
Beim Konfigurieren der Uhrzeitintervalle mit STEP 7 sind nur die Intervalle 1 s oder 10 s möglich.
Wählen Sie die entsprechende Baugruppe an und deinstallieren Sie sie. Starten Sie anschließend den Rechner neu.
11.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
11.4 CP 1613 SNMP-Agent
Beschreibung
Ab Produktversion V6.0.5 enthält der CP 1613 in seiner Firmware den CP 1613 SNMP-Agenten (Simple Network Management Protocol-Agent). Der Agent antwortet auf die Anfragen eines SNMP‑Verwaltungssystems (SNMP-Manager), zum Beispiel des SNMP OPC-Servers. Eine Installation ist nicht notwendig. Er ist immer aktiv.
Der CP 1613 SNMP-Agent unterstützt SNMPv1 (SNMP-Version 1.0) und RFC 1213-MIBII-Objekte (MIB — Managed Information Base).
Weitere Informationen zum SIMATIC NET SNMP-Dienst erhalten Sie im HTML-Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.
Der CP 1613 SNMP-Agent ist über die IP-Adresse des CP 1613 erreichbar (IP-Adresse für die Automatisierungsprotokolle über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))).
Daneben ist der Windows SNMP-Agent über die NDIS-IP-Adresse erreichbar (IP-Adresse für die Kommunikation über PC-Netze, falls diese konfiguriert ist). Weitere Informationen zum Windows SNMP-Dienst erhalten Sie in der Windows-Hilfe.
Eine Konfiguration des CP 1613 SNMP-Agenten ist nicht notwendig. Der Benutzer kann jedoch die Objekte „sysLocation“, „sysContact“ und „sysName“ setzen. Dieser Vorgang erfolgt über das Netz mit einem SNMP-Verwaltungssystem. Diese Daten werden auf dem CP 1613 gespeichert. Bei einem Tausch des CP 1613 müssen diese Objekte deshalb erneut gesetzt werden.
Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen können nur die folgenden Objekte „sysLocation“, „sysContact“ und „sysName“ gesetzt werden. Auf alle andere Objekte kann nur lesend zugegriffen werden.
Zusätzliche Sicherheit bietet die Integration des SNMP-Agenten in die Firmware. Ein Zugriff auf die Daten des Rechners über SNMP ist dadurch ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Sicherheit erhalten Sie im HTML-Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.
Einschränkungen
Es werden nur die Communities „public“ (nur Leserecht) und „private“ (Lese- und Schreibrecht) unterstützt. Eine Umkonfigurierung oder ein Hinzufügen von Communities ist nicht möglich. Traps werden vom CP 1613 SNMP-Agenten nicht gesendet.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
12.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP
wird unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· CP 1613 SNMP-Agent (SNMPv1, MIBII-Objekte, RFC 1213) · Fehlerbehebungen · Verbesserte Kompatibilität zu Industrial Ethernet OMC ·
Promiscuous Mode für NDIS 1613 · Bei fester Vorgabe der Netzparameter ist der Autonegotiation-Modus ausgeschaltet. · Projektierte Routing-Funktionalität |
|
V6.0 |
· Neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) · PG-Routing-Funktionalität · Unterstützung des SEND-RECEIVE-Auftrags AWAIT_CONN_REQ_USER für ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) und ISO. · Verbesserte Kompatibilität zum Optischen Medienkonverter OMC TP11 |
|
V2.1 SP2 |
· Fehlerbehebungen ·
Folgende neue Dienste werden über die
SEND/RECEIVE-Schnittstelle bei ISO unterstützt: |
|
V2.1 SP1 |
Fehlerbehebungen |
|
V2.1 |
· Windows 2000 Professional wird unterstützt. · Fehlerbehebungen · Erhöhte Leistungsfähigkeit |
|
V2.0 |
· ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))wird unterstützt. · Vorgabe der Übertragungsparameter über das Programm PG/PC‑Schnittstelle einstellen. |
|
V1.1 |
Basisversion |
12.2 Einschränkungen und Hinweise für alle Software-Produkte zum CP 1613
PC-Netzbetrieb
PC-Netzbetrieb ist nur mit dem TCP/IP-Protokoll freigegeben.
Nummer ungleich Steckplatz
Bei mehr als einer gesteckten CP 1613 Baugruppe kann von der Nummer der Baugruppe, die durch die SIMATIC NET-Software vergeben wird, nicht auf deren Steckplatz geschlossen werden.
Anzeige der Netzparameter
Im Programm „PC Station einstellen“ werden für die Baugruppe CP 1613 unter der Lasche „Netzparameter“ u. a. die aktuellen Netzparameter ausgegeben. Solange kein gültiger Link zum Partner erkannt wird, wird hier „unbekannt“ ausgegeben.
Da es bei AUI keine Linkerkennung gibt, wird hier ersatzweise das Empfangen von Frames zur Link-Erkennung herangezogen. Solange bei gestecktem AUI-Kabel keine Frames empfangen werden, wird also angenommen, dass kein „Link“ vorhanden ist. Erst beim Empfang des ersten Frames unter AUI wird ein gültiger „Link“ angenommen und die Netzparameter ausgegeben (AUI, 10 Mbit/s, Halbduplex).
Verwendung von „Expedited Data“ über
ISO-Verbindungen:
Falls auf einer SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung Datenpakete
des Typs „Expedited Data“ übertragen werden, muss die empfangende Applikation
auf Seiten des PCs stets dafür Sorge tragen, dass diese Daten auch
entgegengenommen werden. Andernfalls kann es auf Grund der Pufferung dieser
Datenpakete zu einem Speicherengpass kommen, der schließlich zum Abbau dieser
Verbindung führen kann.
Das bedeutet: Wenn Sie über Ihr OPC-Anwenderprogramm
eine ISO-Verbindung benutzen, muss ein Empfangs-Item auf dieser Verbindung
aktiviert sein.
12.3 Weitere Einschränkungen
Verbindungsüberwachung bei ISO-on-TCP
(gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))
Wenn eine Anwendung keine Empfangsressourcen bereitstellt, kann das Erkennen eines Verbindungsabbruchs (vom Verbindungspartner verursacht) einige Minuten dauern. Der Verbindungsaufbau zwischen zwei PCs mit CP 1613 kann unter Umständen einige Minuten dauern, wenn mehr als 32 Verbindungen aufgebaut werden sollen.
Eine Kommunikation eines PC mit einem Kommunikationsprozessor CP 1613 zu einem anderen PC mit SOFTNET-S7 über ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) ist dann nicht möglich, wenn folgende Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
· PC mit CP 1613 sendet ausschließlich.
· PC mit CP 1613 stellt keine Empfangsressource bereit.
· „Fast Acknowledge ist eingeschaltet“ (Programm „PC-Station einstellen“).
Abhilfe: Fast Acknowledge ausschalten.
Segmentgrößen
bei SEND/RECEIVE
Bei SEND/RECEIVE werden Nachrichten mit den AG-Bausteinen FC5, FC6 bis maximal 4 Kbyte Nutzdaten unterstützt; bei den AG-Bausteinen FC50 und FC60 bis maximal 8 Kbyte.
12.4 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Beachten Sie bitte auch die Installationsanleitung, die dem CP 1613 in Papierform beiliegt.
Beachten Sie bitte die für alle Software-Produkte zum CP 1613 gültigen Informationen im Kap. 12, „Einschränkungen und Hinweise für alle Software-Produkte zum CP 1613“.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
· Kap. 33 „Routing“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Das Produkt PG-1613 steht nur unter Windows 2000 zur Verfügung.
13.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· CP 1613 SNMP-Agent (SNMPv1, MIBII-Objekte, RFC 1213) · Fehlerbehebungen · Verbesserte Kompatibilität zu Industrial Ethernet OMC ·
Promiscuous
Mode für NDIS 1613 · Bei fester Vorgabe der Netzparameter ist der Autonegotiation Modus ausgeschaltet. |
|
V6.0 |
· Neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB). · PG-Routing-Funktionalität · Unterstützung des SEND/RECEIVE-Auftrags AWAIT_CONN_REQ_USER für ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) und ISO. · Verbesserte Kompatibilität zum Optischen Medienkonverter OMC TP11 |
|
V2.1 SP2 |
· Fehlerbehebungen ·
Folgende neue Dienste werden über die
SEND/RECEIVE-Schnittstelle bei ISO unterstützt: |
|
V2.1 SP1 |
Fehlerbehebungen |
|
V2.1 |
· Windows 2000 Professional wird unterstützt · Fehlerbehebungen · Erhöhte Leistungsfähigkeit |
|
V2.0 |
· ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) wird unterstützt · Vorgabe der Übertragungsparameter über das Programm ”PG/PC‑Schnittstelle einstellen”. |
|
V1.1 |
Basisversion |
13.2 Einschränkungen
Später
Verbindungsabbruch bei ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006))
Wenn eine Anwendung keine Empfangsressourcen bereitstellt, kann das Erkennen eines vom Verbindungspartner verursachten Verbindungsabbruchs einige Minuten dauern.
13.3 Hinweise zur Projektierung und Konfiguration
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den
Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Beachten Sie bitte die für alle Software-Produkte zum CP 1613 gültigen Informationen im Kap. 12, „Einschränkungen und Hinweise für alle Software-Produkte zum CP 1613“.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Das Produkt TF-1613 steht nur unter Windows 2000 zur Verfügung.
14.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 HF1 |
Hotfix 1 enthält Fehlerkorrekturen für Variablen des Datentyps S5REAL im SEND/RECEIVE-Protokoll des SIMATIC NET OPC-Servers. |
|
V6.0.5 |
· CP 1613 SNMP-Agent (SNMPv1, MIBII-Objekte, RFC 1213) · Fehlerbehebungen · Verbesserte Kompatibilität zu Industrial Ethernet OMC · Promiscuous Mode für NDIS 1613 · Bei fester Vorgabe der Netzparameter ist der Autonegotiation Modus ausgeschaltet. |
|
V2.1 SP2 |
Fehlerbehebungen |
|
V2.1 SP1 |
Fehlerbehebungen |
|
V2.1 |
· Windows 2000 Professional wird unterstützt · Fehlerbehebungen |
|
V2.0 |
Keine wesentlichen Änderungen |
|
V1.1 |
Basisversion |
14.2 Einschränkungen
PDU-Größe
Der Parameter „PDU-Größe“ einer „Applikationsbeziehung“ darf den Wert 4000 nicht überschreiten! Er wird beim Erstellen einer Datenbasis mit dem Programm „COML TF“ eingestellt.
Auftrag „tf_astate_path“
Es darf nur ein asynchroner Auftrag des Typs tf_astate_path gleichzeitig je Applikationsbeziehung aktiv sein.
Windows
Terminal Server
Das Produkt TF-1613 ist nicht für den Betrieb mit Windows Terminal Server freigegeben.
Parallelbetrieb
des TF-Protokolls mit anderen Protokollen
Der gleichzeitige Betrieb des TF-Protokolls mit anderen Protokollen ist auf einem CP 1613 Kommunikationsprozessor nicht erlaubt.
Mehrprozessorbetrieb
Der Mehrprozessorbetrieb ist nicht freigegeben.
14.3 Hinweise zur Konfiguration und Projektierung
TF-Kommunikation
über das ISO-Transportprotokoll
Die TF-Kommunikation ist nur über das ISO-Transportprotokoll möglich.
Anpassen der Datei stf_conf.dat
Bitte ändern Sie in der Datei stf_conf.dat die Zeile:
SCP_device = /CP_H1_1:/SCP /* SCP device path name */
in:
SCP_device = /CP_H1_1:/AP /* SCP device path name */
Die Datei stf_conf.dat muss in das Arbeitsverzeichnis der TF-Applikation kopiert werden!
Im Programm „COML TF“ ist der Standard CP-Typ „CP 1413 TF“ kompatibel zum CP-Typ „CP 1613 TF“.
Projektierungsbeispiel
Ein Beispiel zur TF-Projektierung ist in folgenden Dateien (nach der Installation des Service Pack) beschrieben:
· „Liesmich.txt“ im Verzeichnis „simatic net\tf1613\tf\sample“ beschreibt das Beispiel.
· „h1tfcl1.txt“, „h1tfsv11.txt“ und „h1tfsv12.txt“ enthalten die beispielhaften Konfigurationsdateien im Verzeichnis „simatic net\tf1613\tf\sample\db“.
· „h1.txt“ im Verzeichnis „simatic net\comh1tf“ beschreibt den Aufbau der TF-Konfigurationsdateien.
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen
finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der Beitrags-ID
15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
Parallele
synchrone TF-Aufträge in unterschiedlichen Threads einer Anwendung sind nicht
zulässig.
15 S7-REDCONNECT und S7-REDCONNECT
Upgrade
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
Beachten Sie bitte die Beschreibungen zur Hochverfügbarkeit im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“.
15.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· CP 1613 SNMP-Agent (SNMPv1, MIBII-Objekte, RFC 1213) · Fehlerbehebungen · Verbesserte Kompatibilität zu Industrial Ethernet OMC · Promiscuous Mode für NDIS 1613 · Bei fester Vorgabe der Netzparameter ist der Autonegotiation Modus ausgeschaltet. |
|
V6.0 |
· Enthält „Advanced PC Configuration“ (APC) · Unterstützt nur CP 1613 |
|
V1.4 |
Diese Version unterstützt nur die Baugruppe CP 1613 . Erstmalig werden die Funktionen 4-Wege-Betrieb und maximale CP-Redundanz unterstützt. |
|
V1.3.1 |
· Diese Version ist eine Fehlerkorrektur-Version zur Version 1.0 bzw. 1.1 und unterstützt die Baugruppen CP 1613, CP 1413, CP 5412 (A2), alle Netzwerktypen. · Der Betrieb mit einer Upgrade-Lizenz ist ab dieser Version möglich. |
|
V1.2.3 |
Diese Version ist eine Fehlerkorrektur-Version zur Version 1.0 und unterstützt die Baugruppen CP 1413 und CP 5412 (A2), alle Netzwerktypen. Sie wird nur gemeinsam mit PCS7 V5.0 geliefert. |
|
V1.1 |
Diese Version unterstützt erstmals die Baugruppe CP 1613, und zwar in folgender Konfiguration: 1 Baugruppe CP 1613, Industrial Ethernet optische Netzwerke. |
|
V1.0 |
Basisversion Die SAPI S7-Programmierschnittstelle wurde um neue BSEND/BRECEIVE-Dienste für die Übertragung von großen Datenblöcken (bis 64 Kbyte) erweitert. Diese neuen Dienste sind im neuesten Handbuch S7-Programmierschnittstelle beschrieben. Für die S7-Programmierschnittstelle wurde das Trace-Konzept geändert, nun werden bei Aktivierung der Trace-Funktion die Ausgaben als Default in eine maximal 10.000 Zeilen große Trace-Datei geschrieben. Ist diese Datei voll beschrieben, wird eine neue Datei angelegt. Wenn diese auch voll ist, wird immer die älteste überschrieben. |
15.2 Hinweise zum Produkt
Verwendung
des Produkts „Upgrade S7-REDCONNECT“
Das Produkt „Upgrade S7-REDCONNECT“ ist für Anwender gedacht, die bereits das Produkt „S7‑1613“ (erst möglich ab V2.1 unter Windows 2000) installiert haben und jetzt zusätzlich die Funktionen von „S7‑REDCONNECT“ nutzen wollen.
Notwendige
Lizenzen bei „S7-REDCONNECT“
Sie benötigen für den Betrieb von „S7-REDCONNECT“ einen Autorisierungsschlüssel (Lizenz).
Notwendige
Lizenzen bei „Upgrade S7-REDCONNECT“
Sie benötigen für den Betrieb von „Upgrade S7-REDCONNECT“ zwei Autorisierungsschlüssel (2 Lizenzen von zwei Schlüsseldisketten):
· Autorisierung für das Produkt „Upgrade S7-REDCONNECT“
· Autorisierung für das Produkt „S7-1613“ (erst möglich ab V2.1 unter Windows 2000)
15.3 Einschränkungen
Keine AUI-Kabel verwenden
Der CP 1613 verfügt über 2 Buchsen zum Anschluss von Netzwerkkabeln: die 15-polige Sub‑D‑Buchse mit Schiebeverriegelung, sowohl zum Anschluss eines AUI-Transceiver-Kabels (AUI ‑ Attachment Unit Interface) als auch zum Anschluss eines ITP-Kabels (ITP – Industrial Twisted Pair), und die RJ45-Buchse zum Anschluss eines TP-Kabels (TP – Twisted Pair).
Verwenden Sie bei hochverfügbaren Verbindungen nur die 15-polige Sub-D-Buchse für ITP-Kabel oder die RJ45-Buchse für TP-Kabel, nicht aber die AUI-Schnittstelle für AUI-Transceiver-Kabel.
Nicht
zwischen PCs
Redundante S7-Verbindungen zwischen PCs sind nicht möglich.
Die Produkte „S7-REDCONNECT“ und „Upgrade S7-REDCONNECT“ unterstützen die Hochverfügbarkeit nur für die S7-Kommunikation, nicht für die SEND/RECEIVE-Kommunikation.
Beim Ausfall der Reserve-CPU eines H-Systems kann in der Kommunikation zum Master eine Pause von einigen Sekunden auftreten.
15.4 Hinweise zur Konfiguration und Projektierung
Benötigte
Projektierungs-Software
Zur Projektierung der Verbindungen benötigen Sie folgende Software-Pakete:
· STEP 7 V5.0 oder höher für 2-Wege-Kommunikation
· STEP 7 ab V5.1 Service-Pack 4 für 4-Wege-Kommunikation
· Optionspaket SIMATIC S7-H-Systeme
Feste
Parameterwerte
Einstellungen von Persistance-Count und Abort-Timeout über die SAPI-S7-Mini-DB haben bei hochverfügbaren S7-Verbindungen keine Wirkung. Bei diesen werden feste interne Werte verwendet, um die notwendigen kurzen Umschaltzeiten zu erreichen.
Wie Sie Hochverfügbarkeit projektieren
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Schritt |
Beschreibung |
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1 |
Geben Sie alle verwendeten Hardware-Komponenten Ihres Automatisierungssystems in STEP 7, HW Konfig ein. Dazu gehören sowohl die CPs in den SIMATIC S7-Stationen als auch die in den PCs verwendeten Benutzer-Applikationen und SIMATIC NET-Netzwerkkarten. |
|
2 |
Danach können
für die einzelnen Anwenderprogramme die zugehörigen hochverfügbaren S7‑Verbindungen
projektiert werden: ·
Nach dem
Speichern in HW Konfig parametrieren Sie für die CPs mit STEP 7, NetPro die
Adressen und verbinden die CPs mit den zugehörigen Subnetzen. ·
Für den
Parameter Verbindungstyp wählen Sie „S7-Verbindung hochverfügbar“. · Im Eigenschaftendialog wählen Sie durch Aktivieren des Kontrollkästchens „max. CP‑Redundanz“, ob Sie eine 2- oder 4-Wege-Redundanz für diese Verbindung wünschen. |
|
3 |
Erzeugen Sie
durch das Speichern und Übersetzen in NetPro die Datenbasen (SDB- und
XDB-Dateien). Laden Sie die erzeugten Datenbasen auf die S7-Stationen und
laden oder importieren Sie sie auf die projektierten PC-Stationen. |
Bitte beachten Sie, dass bei jeder Änderung der Verbindungsprojektierung in STEP 7, NetPro die aktuelle Konfiguration auf die S7- und PC-Stationen geladen bzw. importiert werden muss.
Konfigurieren eines CP 443-1
Wenn Sie einen
CP 443-1 in eine SIMATIC S7-Station einfügen, muss das Kontrollkästchen
„Schnelle Umschaltung der Verbindung einschalten“ aktiviert werden (Dialogfeld
„Eigenschaften – CP 443-1 ...“ ‑> Optionen -> Ethernet-Profil für
hochverfügbare Verbindungen -> Schnelle Umschaltung der Verbindung
einschalten).
Keine TF-Datenbasis aktivieren
Beim Betrieb von hochverfügbaren Verbindungen darf im Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ unter „benutzte Schnittstellenparametrierung“ -> Eigenschaften -> TF-Protokoll keine (!) Datenbasis (LDB-Datei) aktiviert sein.
Die Verwendung von LDB-Dateien zur Verbindungsprojektierung ist aus Gründen der Kompatibilität zu älteren Produkten unter dem Betriebssystem Windows 2000 vorgesehen und ist beim Betrieb von hochverfügbaren Verbindungen über den selben CP nicht freigegeben.
Wie
4-Wege-Redundanz funktioniert
Wenn Sie Ihre hochverfügbare S7-Verbindung mit maximaler CP-Redundanz (4 Wege) projektiert haben, so wird nach Ausfall des Produktiv- oder Reservepfads ein anderer Verbindungsweg aufgebaut (sofern verfügbar). Der Umschaltvorgang kann je nach Konfiguration einige Sekunden bis einige Minuten dauern .
Die Verbindung ist dann wieder im Zustand redundant (über einen neuen Weg).
Beachten Sie bitte, dass je nach Projektierung die beiden Verbindungswege jetzt möglicherweise über nicht-redundante Komponenten führen (nicht-ideale Redundanz). Danach kann eine weitere, redundant vorhandene, Komponente ausfallen, ohne dass die S7-Kommunikation gestört wird (sofern sie nicht von beiden Wegen verwendet wird).
Weitere Informationen finden Sie im HTML-Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den
Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
15.5 „S7-Verbindungs-Diagnose“
Anwendungsgebiet
Dieses Programm erleichtert Ihnen die Inbetriebnahme von hochverfügbaren Verbindungen und informiert Sie darüber, ob eine Störung auf einem bestimmten Verbindungsweg vorliegt.
Start
Die Benutzung des Diagnoseprogramms setzt voraus, dass Sie eine STEP 7-Projektierung geladen haben.
Sie starten das Diagnoseprogramm über den SIMATIC-Pfad (Windows-Startmenü -> SIMATIC -> SIMATIC NET -> Industrial Ethernet -> S7RedConnect -> S7 Connection Diagnostic).
Online
Hilfe
Klicken Sie auf ? -> Hilfe Themen, um Informationen über dieses Programm zu erhalten.
Umgang
mit Speicherschutzverletzung
Falls in einer Anwendung, die mit S7-REDCONNECT arbeitet, eine Speicherschutzverletzung auftreten sollte oder sie aus einem anderen Grund nicht mehr reagiert, wird unter Umständen die Anzeige im Diagnoseprogramm nicht mehr aktualisiert.
In diesem Fall müssen Sie das Diagnoseprogramm und alle Anwendungen, die S7-Verbindungen verwenden, schließen und neu starten.
SW-Diagnoseschnittstelle
Es ist auch möglich, die Diagnosedaten von einem eigenen Anwendungsprogramm auszulesen. Siehe Kapitel „Diagnosedienste für hochverfügbare Verbindungen“ im Handbuch „S7-Programmierschnittstelle“.
16 Kommunikationsprozessor CP 1512
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
16.1 Hinweise
Aktuelle
Treiberdiskette (ausschließlicher PC-Netzbetrieb)
Vergleichen Sie bitte die Version dieses SIMATIC NET CP 1512-Software-Produkts mit der Version Ihrer Treiberdiskette.
WENN die Version des SIMATIC NET CP 1512-Software-Produkts neuer ist als die Ihrer Treiberdiskette,
DANN erstellen Sie sich bitte eine neue Treiberdiskette, indem Sie den Inhalt des Verzeichnisses (…\SW\cp1512_cp1612\cp1512) auf eine leere Diskette kopieren und diese als Treiberdiskette verwenden.
16.2 Einschränkungen
Anzahl
Baugruppen
Pro Rechner darf nur eine (1) Baugruppe gesteckt werden.
17 Kommunikationsprozessor CP 1612
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
17.1 Hinweise
Aktuelle
Treiberdiskette (ausschließlicher PC-Netzbetrieb)
Vergleichen Sie bitte die Version dieses SIMATIC NET CP 1612-Software-Produkts mit der Version Ihrer Treiberdiskette.
WENN die Version des SIMATIC NET CP 1612-Software-Produkts neuer ist als die Ihrer Treiberdiskette,
DANN erstellen Sie sich bitte eine neue Treiberdiskette, indem Sie den Inhalt des Verzeichnisses (…\SW\cp1512_cp1612\cp1612) auf eine leere Diskette kopieren und diese als Treiberdiskette verwenden.
17.2 Einschränkungen
Rechner
pro Baugruppe
Pro Rechner darf nur eine (1) Baugruppe im projektierten Betrieb verwendet werden.
18 SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
18.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP
wird unterstützt |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· Fehlerbehebungen · Projektierte subnetzübergreifende Verbindungen · Projektierte Routing-Funktionalität |
|
V6.0 |
· Windows NT, Windows 2000: neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) · 64 statt bisher 8 Verbindungen · PG-Routing-Funktionalität · Unterstützung des SEND/RECEIVE-Auftrags AWAIT_CONN_REQ_USER für ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) und ISO |
|
V3.3 |
· Zugriff über DFÜ möglich. · Unter Windows NT 4.0 ist ein Zugriff unter RAS möglich. · Windows 2000 wird unterstützt. |
|
V3.0 |
· TSAP Routing Funktionalität. · Die SAPI S7-Programmierschnittstelle wurde um neue BSEND/BRECEIVE-Dienste für die Übertragung von großen Datenblöcken erweitert. Diese neuen Dienste sind im Handbuch S7‑Programmierschnittstelle beschrieben. · Für die SAPI S7-Programmierschnittstelle wurde das Trace-Konzept geändert, nun werden bei Aktivierung der Trace-Funktion die Ausgaben als Default in eine maximal 10000 Zeilen große Trace-Datei geschrieben. Ist diese Datei voll beschrieben, wird eine neue Datei angelegt. Wenn diese auch voll ist, wird immer die älteste neu überschrieben. |
|
V2.0 |
· Der Start mehrerer SEND/RECEIVE Applikationen ist möglich. · ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) jetzt auch als Windows NT-Service aufrufbar. |
18.2 Einschränkungen
Anzahl
Netzwerkkarten
Es darf maximal 1 (eine) Netzwerkkarte mit SOFTNET-S7 betrieben werden.
Passiver Verbindungsaufbau beim Protokoll ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit
TCP/IP (RFC 1006))
Passiver Verbindungsaufbau beim Protokoll ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) ist mit SOFTNET-S7 für Industrial Ethernet nicht möglich.
Grund: Beim Einsatz des Protokolls ISO-on-TCP
(gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) kann nur ein Anwenderprogramm
passive Verbindungsendpunkte bedienen. Wenn der Komponenten-Konfigurator
„online“ ist, bedient er den einzigen passiven Verbindungsendpunkt. Dieser
Verbindungsendpunkt ist dadurch für andere Anwenderprogramme belegt.
Hinweis zur
SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle und zu OPC, Verwendung von Expedited Data
über ISO-Verbindungen
Falls auf einer SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung Datenpakete
des Typs „Expedited Data“ übertragen werden, muss die empfangende Applikation
auf Seiten des PCs stets dafür Sorge tragen, dass diese Daten auch
entgegengenommen werden. Andernfalls kann es auf Grund der Pufferung dieser
Datenpakete zu einem Speicherengpass kommen, der schließlich zum Abbau dieser
Verbindung führen kann.
Das bedeutet: Wenn Sie über Ihr OPC-Anwenderprogramm
eine ISO-Verbindung benutzen, muss ein Empfangs-Item auf dieser Verbindung
aktiviert sein.
Hinweise zu älteren Baugruppen
Hinweise zu den Baugruppen CP 1401, CP 1411 und CP 1511 in anderen Dokumenten sind zu ignorieren, da diese Baugruppen nicht mehr geliefert werden.
Gigabit-Ethernet
Der Betrieb von SOFTNET Industrial Ethernet auf Netzwerkkarten mit 1 Gbit/s ist nicht freigegeben.
Link Aggregation, Trunking
Die Zusammenfassung mehrerer Netzwerkkarten zu einer „virtuellen“ Netzwerkkarte wird nicht unterstützt (nach Norm IEEE 802.3ad).
Anzahl Aufträge pro Verbindung bei Industrial Ethernet
und S7-Protokoll
Der zwischen Server und Client ausgehandelte
Sende-Credit (Anzahl ausstehender Aufträge pro Verbindung) darf nicht voll
ausgeschöpft werden. Zu jedem Zeitpunkt darf die Anzahl von ausstehenden
Aufträgen pro Verbindung maximal 1 sein.
Der Sende-Credit lässt sich direkt nach aktivem Verbindungsaufbau abfragen über
die Funktion:
s7_mini_db_get(S7_MINI_DB_INIT_CNF_AMQ_CALLING)
Segmentgrößen
bei SEND/RECEIVE
Bei SEND/RECEIVE werden Nachrichten mit den AG-Bausteinen FC5, FC6 bis maximal 4 Kbyte Nutzdaten unterstützt; bei den AG-Bausteinen FC50 und FC60 bis maximal 8 Kbyte.
18.3 Hinweise zur Konfiguration und Projektierung
Kommunikation über Remote
Access Service (RAS)
Mit dem integrierten Dienst „RAS“ kann eine Verbindung zu einem Partner aufgebaut werden. Der Partner muss lediglich den Aufbau einer TCP/IP-Verbindung unterstützen.
Wenn Sie über RAS kommunizieren möchten, dann muss Ihr PC über einen ISDN-Zugang verfügen (z. B. ISDN-Zugang via ISDN-Karte oder Router). Zusätzlich muss das Transportprotokoll TCP/IP installiert sein.
Beim Aufbau der ISDN-Verbindung werden dem Zugangspunkt der Applikation die beim Verbindungsaufbau eine parametrierte IP-Adresse oder eine IP-Adresse vom Partner zugewiesen. Stellen Sie für den RAS-Betrieb über das Dialogfeld „PC-Station einstellen“ (Windows-Startmenü -> Simatic ‑> SIMATIC NET -> Einstellungen -> PC-Station einstellen) den „Zugangspunkt der Applikation“ wie folgt ein:
S7ONLINE
(STEP 7) -> TCP/IP -> NdisWanIp
Wenn Sie eine projektierte ISO-Transport-Verbindung zwischen einem PG/PC und einem SIMATIC-Automatisierungsgerät betreiben wollen, verwenden Sie bitte die unten stehenden Parametereinstellungen im SIMATIC-Automatisierungsgerät.
|
Parameter |
Wert |
|
Retransmission Time für Data Transfer |
2000 ms oder größer |
|
Retransmission Max. Count für Data Transfer |
10 oder größer |
Kleinere Werte, zum Beispiel die werkseitig voreingestellten Werte (Default-Werte), können unter Umständen zu unerwünschten Verbindungsabbrüchen führen.
Veralteter
STEP 7-Hardware-Katalog
SOFTNET-S7 unterstützt ab V6.0 64 Verbindungen.
STEP 7 bis V5.1 SP2 zeigt das im Hardware-Katalog noch nicht an.
Multiprotokollbetrieb bedeutet, dass Sie mit dem S7-Protokoll und dem SEND/RECEIVE-Protokoll gleichzeitig kommunizieren können. Bei jedem dieser Protokolle können Sie wählen, ob Sie das Transportprotokoll ISO oder ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) nutzen wollen.
Meldung „MAC-Adresse nicht vorhanden in PC-Station
einstellen“
Wenn Sie im Programm „PC-Station einstellen“ die Meldung erhalten, dass die MAC-Adresse nicht vorhanden ist, ist wahrscheinlich versehentlich das „SIMATIC Industrial Ethernet (ISO)“-Protokoll gelöscht worden. Installieren Sie es neu.
Netzwerkbrücke
Mit einer Netzwerkkarte, die einer „Netzwerkbrücke“ hinzugefügt wurde, ist der Betrieb mit SOFTNET Industrial Ethernet nicht möglich.
Wenn Sie eine Netzwerkkarte für SIMATIC
NET-Produkte verwenden wollen, die in einer „Netzwerkbrücke“ eingesetzt ist,
müssen Sie sie vor der Installation der SIMATIC NET Software-Produkt‑CD
aus der „Netzwerkbrücke“ entfernen.
Deaktivierte Netzwerkkarten
Beim Installieren der SIMATIC PC-Software über ältere Versionen, werden deaktivierte Netzwerkkarten wieder aktiviert.
Mengengerüst
und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den
Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
19 SOFTNET-S7 Lean für Industrial Ethernet
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 29 „Hinweise zu C-Programmierschnittstellen“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
19.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
· Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. · Basisversion |
19.2 Einschränkungen
Anzahl Netzwerkkarten
Es darf maximal 1 (eine) Netzwerkkarte mit SOFTNET-S7 Lean betrieben werden.
Anzahl Aufträge pro Verbindung bei Industrial Ethernet
und S7-Protokoll
Der zwischen Server und Client ausgehandelte Sende-Credit (Anzahl ausstehender Aufträge pro Verbindung) darf nicht voll ausgeschöpft werden. Zu jedem Zeitpunkt darf die Anzahl von ausstehenden Aufträgen pro Verbindung maximal 1 sein.
Der Sende-Credit lässt sich direkt nach aktivem Verbindungsaufbau abfragen über die Funktion:
s7_mini_db_get(S7_MINI_DB_INIT_CNF_AMQ_CALLING)
Passiver
Verbindungsaufbau beim Protokoll ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP
(RFC 1006))
Passiver Verbindungsaufbau beim Protokoll
ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) ist mit SOFTNET-S7 Lean
für Industrial Ethernet nicht möglich. (Grund: Beim Einsatz des Protokolls
ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) kann nur ein
Anwenderprogramm passive Verbindungsendpunkte bedienen. Wenn der Komponenten-Konfigurator
„online“ ist, bedient er den einzigen passiven Verbindungsendpunkt. Dieser
Verbindungsendpunkt ist dadurch für andere Anwenderprogramme belegt.)
Hinweis zur
SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle und zu OPC, Verwendung von Expedited Data
über ISO-Verbindungen
Falls auf einer SEND/RECEIVE-ISO-Verbindung Datenpakete
des Typs „Expedited Data“ übertragen werden, muss die empfangende Applikation
auf Seiten des PCs stets dafür Sorge tragen, dass diese Daten auch
entgegengenommen werden. Andernfalls kann es auf Grund der Pufferung dieser
Datenpakete zu einem Speicherengpass kommen, der schließlich zum Abbau dieser
Verbindung führen kann.
Das bedeutet: Wenn Sie über Ihr OPC-Anwenderprogramm
eine ISO-Verbindung benutzen, muss ein Empfangs-Item auf dieser Verbindung
aktiviert sein.
Hinweise
zu älteren Baugruppen
Hinweise zu den Baugruppen CP 1401, CP 1411 und CP 1511 in anderen Dokumenten sind zu ignorieren, da diese Baugruppen nicht mehr geliefert werden.
Gigabit-Ethernet
Der Betrieb von SOFTNET Industrial Ethernet auf Netzwerkkarten mit 1 Gbit/s ist nicht freigegeben.
Link Aggregation, Trunking
Die Zusammenfassung mehrerer Netzwerkkarten zu einer „virtuellen“ Netzwerkkarte wird nicht unterstützt (nach Norm IEEE 802.3ad).
Segmentgröße
4 Kbyte bei SEND/RECEIVE
Bei SEND/RECEIVE werden Nachrichten mit maximal 4096 byte Nutzdaten unterstützt.
Beachten Sie die AG-Bausteine FC5, FC6, FC50 und FC60.
19.3 Hinweise zur Konfiguration und Projektierung
Kommunikation
über Remote Access Service (RAS)
Mit dem integrierten Dienst „RAS“ kann eine Verbindung zu einem Partner aufgebaut werden. Der Partner muss lediglich den Aufbau einer TCP/IP-Verbindung unterstützen.
Wenn Sie über RAS kommunizieren möchten, dann muss Ihr PC über einen ISDN-Zugang verfügen (z. B. ISDN-Zugang via ISDN-Karte oder Router). Zusätzlich muss das Transportprotokoll TCP/IP installiert sein.
Beim Aufbau der ISDN-Verbindung wird dem „Zugangspunkt der Applikation“ die beim Verbindungsaufbau parametrierte IP-Adresse oder eine IP-Adresse vom Partner zugewiesen Stellen Sie für den RAS-Betrieb über das Dialogfeld „PC-Station einstellen“ (Windows-Startmenü -> Simatic ‑> SIMATIC NET -> Einstellungen -> PC-Station einstellen) den „Zugangspunkt der Applikation“ wie folgt ein:
S7ONLINE
(STEP 7) -> TCP/IP -> NdisWanIp
Besondere
Parametereinstellung
Wenn Sie eine projektierte ISO-Transport-Verbindung zwischen einem PG/PC und einem SIMATIC-Automatisierungsgerät betreiben wollen, verwenden Sie bitte die unten stehenden Parametereinstellungen im SIMATIC-Automatisierungsgerät.
|
Parameter |
Wert |
|
Retransmission Time für Data Transfer |
2000 ms oder größer |
|
Retransmission Max. Count für Data Transfer |
10 oder größer |
Kleinere Werte, zum Beispiel die werkseitig voreingestellten Werte (Default-Werte), können unter Umständen zu unerwünschten Verbindungsabbrüchen führen.
Multiprotokollbetrieb
Multiprotokollbetrieb bedeutet, dass Sie mit dem S7-Protokoll und dem SEND/RECEIVE-Protokoll gleichzeitig kommunizieren können. Bei jedem dieser Protokolle können Sie wählen, ob Sie das Transportprotokoll ISO oder ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) nutzen wollen.
Meldung MAC-Adresse nicht vorhanden in PC-Station
einstellen
Wenn Sie im Programm „PC-Station einstellen“ die Meldung erhalten, dass die MAC-Adresse nicht vorhanden ist, ist wahrscheinlich versehentlich das „SIMATIC Industrial Ethernet (ISO)“-Protokoll gelöscht worden. Installieren Sie es neu.
Netzwerkbrücke
Mit einer Netzwerkkarte, die einer „Netzwerkbrücke“ hinzugefügt wurde, ist der Betrieb mit SOFTNET Industrial Ethernet nicht möglich.
Wenn Sie eine Netzwerkkarte für SIMATIC
NET-Produkte verwenden wollen, die in einer „Netzwerkbrücke“ eingesetzt ist,
müssen Sie sie vor der Installation der SIMATIC NET Software-Produkt‑CD
aus der „Netzwerkbrücke“ entfernen.
Deaktivierte Netzwerkkarten
Beim Installieren der SIMATIC PC-Software über ältere Versionen, werden deaktivierte Netzwerkkarten wieder aktiviert.
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den Baugruppen
Mengengerüst und Performance-Angaben zu den
Baugruppen finden Sie über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 15227599:
· Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/15227599
·
Link
englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/15227599
20 SOFTNET-PG für Industrial Ethernet
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003 installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
20.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. · Fehlerbehebungen |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Windows XP wird unterstützt |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
· Fehlerbehebungen · Projektierte subnetzübergreifende Verbindungen |
|
V6.0 |
· Windows NT, Windows 2000: neue, einheitliche Projektierung mit SIMATIC NCM PC oder STEP 7 statt mit vielen Werkzeugen (COML S7, COM PB) · Unterstützung des SEND/RECEIVE-Auftrags AWAIT_CONN_REQ_USER für ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) und ISO |
|
V3.3 |
· Unter Windows 98 ist ein Zugriff über DFÜ möglich. · Unter Windows NT 4.0 ist ein Zugriff unter RAS möglich. · Windows 2000 wird unterstützt. |
|
V3.0 |
· TSAP Routing Funktionalität. |
|
V2.0 |
· Der Start mehrerer SEND/RECEIVE Applikationen ist möglich. · ISO-on-TCP (gleichbedeutend mit TCP/IP (RFC 1006)) jetzt auch als Windows NT-Service aufrufbar. |
20.2 Einschränkungen
Nur PG-Funktionen
Das Produkt
„SOFTNET-PG“ erlaubt nur den Betrieb von PG-Funktionen (STEP 7/STEP 5).
Anzahl Netzwerkkarten
Es darf maximal 1 (eine) Netzwerkkarte mit SOFTNET-PG betrieben werden.
Hinweise
zu älteren Baugruppen
Hinweise zu den Baugruppen CP 1401, CP 1411 und CP 1511 in anderen Dokumenten sind zu ignorieren, da diese Baugruppen nicht mehr geliefert werden.
Gigabit-Ethernet
Der Betrieb von SOFTNET Industrial Ethernet auf Netzwerkkarten mit 1 Gbit/s ist nicht freigegeben.
Link Aggregation, Trunking
Die Zusammenfassung mehrerer Netzwerkkarten zu einer „virtuellen“ Netzwerkkarte wird nicht unterstützt (nach Norm IEEE 802.3ad).
20.3 Hinweise zur Konfiguration und Projektierung
Kommunikation über Remote Access Service (RAS)
Mit dem integrierten Dienst „RAS“ kann eine Verbindung zu einem Partner aufgebaut werden. Der Partner muss lediglich den Aufbau einer TCP/IP-Verbindung unterstützen.
Wenn Sie über RAS kommunizieren möchten, dann muss Ihr PC über einen ISDN-Zugang verfügen (z. B. ISDN-Zugang via ISDN-Karte oder Router). Zusätzlich muss das Transportprotokoll TCP/IP installiert sein.
Beim Aufbau der ISDN-Verbindung wird dem Zugangspunkt der Applikation die beim Verbindungsaufbau parametrierte IP-Adresse oder eine IP-Adresse vom Partner zugewiesen. Stellen Sie für den RAS-Betrieb über das Dialogfeld „PC-Station einstellen“ (Windows-Startmenü -> Simatic ‑> SIMATIC NET -> Einstellungen -> PC-Station einstellen) den Zugangspunkt auf „S7ONLINE (STEP 7) -> TCP/IP -> NdisWanIp“
Meldung MAC-Adresse nicht vorhanden in PC-Station
einstellen
Wenn Sie im Programm „PC-Station einstellen“ die Meldung erhalten, dass die MAC-Adresse nicht vorhanden ist, ist wahrscheinlich versehentlich das „SIMATIC Industrial Ethernet (ISO)“-Protokoll gelöscht worden. Installieren Sie es neu.
Netzwerkbrücke
Mit einer Netzwerkkarte, die einer „Netzwerkbrücke“ hinzugefügt wurde, ist der Betrieb mit SOFTNET Industrial Ethernet nicht möglich.
Wenn Sie eine Netzwerkkarte für SIMATIC
NET-Produkte verwenden wollen, die in einer „Netzwerkbrücke“ eingesetzt ist,
müssen Sie sie vor der Installation der SIMATIC NET Software-Produkt‑CD
aus der „Netzwerkbrücke“ entfernen.
Deaktivierte
Netzwerkkarten
Beim Installieren der SIMATIC PC-Software über ältere Versionen, werden deaktivierte Netzwerkkarten wieder aktiviert.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet
herunterladbar sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
21.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird noch nicht unterstützt. |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
● Fehlerbehebungen ● Neue Datentypen DATE_AND_TIME für S7-Extended-Variablen ● Konfiguration über STEP 7/SIMATIC NCM PC |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
● Fehlerbehebungen ● Neue Datentypen DATE_AND_TIME für S7-Extended-Variablen |
21.2 Einschränkungen
PN OPC-Server ist für Windows Server 2003 nicht
freigegeben
Der PN OPC-Server ist für das Betriebssystem Windows Server 2003 nicht freigegeben, da die PROFInet Partnergeräte, CP 343-1 PN V1.1 und der IE/PB Link V1.1, die Kommunikation über DCOM zum Windows Server 2003 nicht unterstützen.
Verzögerte
Recovery-Funktion nach Verbindungsabbruch
Durch die vorhandene Verbindungsüberwachung
erkennt der PROFInet OPC-Server einen Verbindungsabbruch. Die Wiederaufnahme
der Verbindung und damit der Wechsel der Qualität der Items von „UNGÜLTIG“ auf
„GUT“ kann allerdings bis zu einigen Minuten dauern.
Das Löschen aller Protokolle außer
„Verbindungsorientiertes TCP/IP“ kann das Wiederherstellen der Verbindung
beschleunigen.
Gehen Sie wie folgt beschrieben unter Windows
2000 vor:
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Schritt |
Beschreibung |
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1 |
Rufen Sie das Dialogfeld „Ausführen“ über die Windows-Startmenü auf. |
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2 |
Geben Sie „dcomcnfg“ ein und bestätigen Sie mit „OK“. |
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3 |
Wählen Sie im erscheinenden Fenster „Eigenschaften von DCOM-Konfiguration“ das Register „Standardprotokolle“. |
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4 |
Löschen Sie alle Protokolle außer „Verbindungsorientiertes TCP/IP“. |
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5 |
Starten Sie
den Computer neu. |
Gehen Sie wie folgt beschrieben unter Windows XP/Windows Server 2003 vor:
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Schritt |
Beschreibung |
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1 |
Rufen Sie das Dialogfeld „Ausführen“ im Windows-Startmenü auf. |
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2 |
Geben Sie „dcomcnfg“ ein und bestätigen Sie mit
„OK“. Reaktion Das Dialogfeld „Komponentendienste“ erscheint. |
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3 |
Gehen Sie auf
der linken Seite des Dialogfelds in der Baumdarstellung auf „Arbeitsplatz“
(Konsolenstamm -> Komponentendienste -> Computer -> Arbeitsplatz). |
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4 |
Klicken Sie
mit der rechten Maustaste auf „Arbeitsplatz“ und wählen Sie im erscheinenden
Dialogfeld „Eigenschaften“ aus. |
|
5 |
Wählen Sie im Dialogfeld „Eigenschaften von Arbeitsplatz“ das Register „Standardprotokolle“ aus. |
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6 |
Löschen Sie im Listenfeld „DCOM-Protokolle“ alle Protokolle außer „Verbindungsorientiertes TCP/IP“. |
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7 |
Starten Sie
den Computer neu. |
Nur ein
Subnetz pro PC-Station verwenden
Bei mehreren vorhandenen Subnetzen (Netzwerkkarten auf der PC-Station) kann der PROFInet OPC‑Server keine eindeutige Zuordnung der Partner-IP-Adresse zur Netzwerkkarte herstellen. Dadurch kann eine Verbindung nicht zustande kommen. Die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten in einer PC-Station an verschiedenen Ethernet-Netzen wird nicht empfohlen.
21.3 Hinweise
Konsistenz von Symboldateien
Für PROFInet können mit der iMAP-Workbench Symbole zu den PROFInet-Variablen erzeugt und in einer OPC-Symboldatei abgelegt werden. Ebenso kann mit dem Symboldatei-Konfigurator eine Symboldatei angezeigt und verändert werden. Vermeiden Sie den gleichzeitigen Zugriff auf dieselbe Symboldatei.
In bisherigen iMap-Symboldateien begannen alle Item-Namen mit „Project...“.
Zusätzlich war im Programm „PC-Station einstellen“ ein Präfix definierbar, so dass diese Items folgenden Aufbau hatten: „Präfix.Project...“.
Ab SIMATIC iMap V2.0 kann pro iMap-Symboldatei ein voreingestelltes Präfix, z. B. „Project“ vergeben werden. Items enthalten jetzt kein explizites führendes „Project“ mehr.
Wird das empfohlene voreingestellte Präfix über das Programm „PC-Station einstellen“ verwendet, entspricht dies einer kürzeren Syntax „Project...“.
Es kann jedoch auch ein anderes Präfix oder kein Präfix verwendet werden. In diesen Fällen verkürzt sich der Item-Name. Ein OPC-Client muss also geänderte Item-Namen berücksichtigen.
Ab Version 2.0 von SIMATIC iMap werden bei der Funktion „OPC Symboldatei erstellen“ nur noch performante Symboldateien vom Typ STI erzeugt. Es wird dringend empfohlen, für den Betrieb des PN OPC-Servers nur die STI-Symboldateien zu verwenden.
Der Parameter „QualityOfStateValue“ der PROFInet Konfigurationsdatei „scorepn.txt“ im Abschnitt [<Verbindungsname>] wird beim ersten Lesen oder Schreiben eines Items mit der aktuellen Zykluszeit vorbelegt. Nachträglich wird dieser Wert nicht mehr geändert, auch wenn die Zykluszeit umgestellt wird.
Es wird wie beschrieben, der eingetragene Wert von „QualityOfStateValue“ verwendet und muss, falls gewünscht, pro [<Verbindungsname>] geändert werden.
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 “Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen”
· Kap. 25 “Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC”
· Kap. 26 “Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten”
· Kap. 27 “Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein”
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher).
22.1 Versionshistorie
|
Version |
·
Änderungen/zusätzlich
unterstützt wird: |
|
V6.2 |
· Windows 2000 + SP4 wird unterstützt. · Windows Server 2003 wird unterstützt. |
|
V6.1.1 |
Windows 2000 wird auf der selben CD wie Windows XP unterstützt. |
|
V6.1 |
Unterstützung von Windows XP |
|
V6.0.5 HF2 |
· V6.0.5 Hotfix 2 enthält auch Hotfix 1. · WinCC Version 5.1, zusammen mit SIMATIC NET V6.0.5, ist nur mit Hotfix 2 verwendbar. |
|
V6.0.5 |
Unterstützung von Windows 2000 und Windows NT |
22.2 Lizenzen
Die Lieferform
SNMP OPC-Server Basic beinhaltet eine Lizenz für 20 IP-Adressen. Damit kann von
einem PC auf 20 Teilnehmer zugegriffen werden.
Die
Lieferform SNMP OPC-Server Extended hat keine
Einschränkung.
Die Lieferform
SNMP OPC-Server PowerPack ist ein Update der Basic Version auf die Extended
Version.
22.3 Beispiele
Active-X-Controls
und Anwendungsbeispiele
Active-X-Controls und Anwendungsbeispiele für
den SNMP OPC-Server werden über die Siemens Internet-Seiten als FAQ unter der
Beitrags-ID 13051333 bereitgestellt.
Link deutsch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/de/13051333
Link englisch: http://www4.ad.siemens.de/view/cs/en/13051333
Bitte lesen Sie unbedingt folgende Kapitel in diesem Dokument:
· Kap. 24 „Voraussetzungen und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen“
· Kap. 25 „Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC“
· Kap. 26 „Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten“
· Kap. 27 „Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein“
· Kap. 30 „Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM“
Die anderen Kapitel brauchen Sie nur bei Bedarf zu lesen.
Die elektronische Version der
Installationsanleitung und weitere SIMATIC NET-Dokumente finden Sie auf der
beiliegenden SIMATIC NET-CD „Manual Collection“ (Elektronische Handbücher) oder
in der Download-Version in separaten Dateien, die über das Internet herunterladbar
sind.
Wenn Sie die SIMATIC NET PC-Software-Produkte unter Windows Server 2003
installieren, werden Zertifizierungsmeldungen aufgeblendet. Bitte bestätigen
Sie diese. Ansonsten wird die Installation abgebrochen.
23.1 Versionshistorie
|
Version |
Änderungen/zusätzlich unterstützt wird: |
|
V6.2 |
Neues Produkt für: · Windows 2000 + SP 3 oder SP4 · Windows XP + SP1 · Windows Server 2003 |
23.2 Einschränkungen
TargetItemPath
und SourceItemPath werden nicht unterstützt
Die Parameter „TargetItemPath“ und „SourceItemPath“ beim Aufruf der Funktion „AddDXConnections()“ werden nicht unterstützt.
Schnelle gleichzeitige Änderungen vieler Status-Items „Overridden“ und „SourceItemConnected“ sollten vermieden werden. Anderenfalls kann es sonst zu Speicherverlusten kommen.
23.3 Hinweise
Target-Items
werden zum Projektierungszeitpunkt validiert
Beim Projektieren von DX-Verbindungen werden die Target-Items validiert, nicht aber die Source-Items. Ist z. B. die Projektierung des OPC-Namenraums auf der PC-Station noch nicht geladen oder noch nicht endgültig geladen, so werden DX-Verbindungen beim Aufruf „AddDXConnections( )“ abgelehnt. Die Projektierung der PC-Station mit STEP 7 sollte also vor der OPC DX-Projektierung durchgeführt werden.
Mit dem Produkt DX OPC-Server wird kein Beispiel-Client ausgeliefert. Die OPC-Foundation www.opcfoundation.org stellt einen Sample-Client incl. Quellcode zur Verfügung.
Wenn Trace-Dateien zur Diagnose für OPC DX im
Modus „Überschreiben“ erstellt werden sollen ist zu beachten, dass auch bei
einem Rechner-Neustart die Trace-Datei in eine Backup-Datei, z. B. „opc‑dx.lo~“,
umbenannt und eine Trace-Datei angelegt wird.
Verwenden Sie in diesem Fall die Backup-Datei oder erstellen Sie Trace-Dateien
im Modus „Anhängen“.
Folgende Items einer DX-Verbindung können über das Status-Item gleichzeitig geschrieben werden: (SourceItemConnected, TargetItemConnected Overridden, OverrideValue).
In diesem Fall kann kein deterministisches Verhalten oder keine Reihenfolge auf diese Funktion erwartet werden.
Schreiben Sie die Werte einzeln.
Überlappende Target-Adressierungen, z. B. MB1 und MW0, sollten vermieden werden, da eine Überprüfung nur für gleiche Adressierungen der Target-Items verschiedener DX-Verbindungen vorgenommen wird.
Targets von OPC DX-Verbindungen werden synchron geschrieben. Treten Timeouts beim Schreiben von Target-Items auf, z. B. auf Grund Protokoll-Verbindungsunterbrechung zu einem Partner, so wird auch das Schreiben weiterer Targets weiterer DX-Verbindungen verzögert, welche erst nach Abschluss oder Timeout des vorherigen Schreibvorgangs bearbeitet werden.
Bei DX-Verbindungen zu gleichen Target-Items und unterschiedlichen Source-Items setzt sich die zuerst hergestellte DX-Verbindung durch.
DX-Items und
Verbindungsnamen unterscheiden sich in Groß- und Kleinschreibung der einzelnen
Zeichen. Beachten Sie, dass SIMATIC NET OPC-DA-Items keine
Groß-/Kleinschreibung unterscheiden.
DX-Target-Items
sind nur lesbar
DX-Target-Items sind nur
lesbar, obwohl die über OPC-DA angezeigten Zugriffsrechte („RW“) des Items
keine Einschränkung erkennen lassen.
24 Voraussetzungen, Hinweise und Einschränkungen zu unterstützten Windows-Betriebssystemen
24.1 Unterstützte Betriebssysteme
Nutzbare Betriebssysteme
Die Produkte dieser SIMATIC
NET PC-Software können unter folgenden Betriebssystemen genutzt werden:
· Windows XP + SP1 ‑
Professional
· Windows Server 2003 (Windows
Server 2000 Standard Edition)
· Windows 2000 + SP3 oder SP
4 ‑ Professional, Server, Server mit Terminalservice-Funktionen
· Von den chinesischen Sprachversionen wird
nur die Sprachversion „Simplified Chinese“ unterstützt, jedoch nicht in den Multilanguage-Versionen von Windows.
Die genannten Service-Packs sind unbedingt erforderlich! Servicepacks für Windows 2000 bzw. XP finden Sie auf der Microsoft-Homepage als Download.
SIMATIC NET PC-Software-Produkte werden nur auf Rechnern unterstützt, auf denen ein (1) Betriebssystem installiert ist. Rechner mit mehreren wählbaren Betriebssystemen sind nicht zugelassen.
24.2 Terminaldienste mit Windows 2000 und Windows Server 2003
Beschreibung
Die Nutzung der
Terminaldienste des Windows 2000 Server mit einem Terminal-Dienst-Client für
SIMATIC NET-Produkte ist ab der SIMATIC NET Software-Produkt-CD 07/2001 SP5
freigegeben.
Die Nutzung der Terminaldienste des Windows Server 2003 mit einem
Terminal-Dienst-Client für SIMATIC NET-Produkte ist ab der SIMATIC NET
Software-Produkt-CD 11/2003 freigegeben.
Damit können alle Arbeiten mit SIMATIC NET PC‑Software-Produkten über ein
Windows 2000/ XP‑Terminal ausgeführt werden. Mögliche Konfliktsituationen
durch den Anschluss mehrerer Terminals wurden ausgeschlossen. Für den
Terminal-Nutzer bedeutet dies:
· Programme zum Projektieren und
Parametrieren der SIMATIC NET-Software wie „PC-Station einstellen“ oder
„Komponenten-Konfigurator“ können zur selben Zeit nur von einem Terminal aus
bedient werden.
· Meldungen von SIMATIC
NET-Produkten (Fehlermeldungen, Laufmeldungen) werden auf allen angemeldeten
Terminals angezeigt.
Installation von SIMATIC NET PC-Produkten
Bitte beachten
Sie, dass das Setup bei der Installation der SIMATIC NET PC-Produkte den
Windows 2000 Server/Windows Server 2003 mit eingerichteten
Terminalservices vom „Anwendermodus“ in den „Installationsmodus“ umschaltet.
Ist die
Installation erfolgreich abgeschlossen, arbeitet der Server nach dem Neustart
wieder im Anwendermodus.
Weitere Informationen
Eine
umfangreiche Hilfe zu den Terminaldiensten finden Sie in der Hilfe des Microsoft
Windows 2000 Server/Windows Server 2003.
Einschränkung bei der Projektierung
Das Projektieren
mit dem SIMATIC NET PC-Manager und dem Projektierungsassistenten in SIMATIC NCM
PC ist auf Terminal-Dienst-Clients nicht möglich.
Von einem remoten Terminal-Client
gestartete Programme können mehrere Sekunden stehen bleiben
Wenn Sie eine
Anwendung auf einem Terminal-Server von einem remoten Terminal-Client gestartet
haben, kann diese viele Sekunden stocken, falls die Verbindung zwischen
Terminal-Client und Terminal-Server gestört wird oder der
Terminal-Client-Rechner in den Sleep-Modus fährt.
Somit kann es, wenn beim Betrieb als Terminal-Server die
Kommunikationsverbindung zwischen PC/PG und Terminal unterbrochen wird, auf dem
Terminal-Server systembedingt zu vorübergehenden Rechnerblockaden kommen, die
mehrere Sekunden andauern.
24.3 Einschränkungen
Folgende
Funktionalitäten werden nicht unterstützt, weil sie im Betrieb mit SIMATIC
NET-Probleme hervorrufen können:
·
Die Dateien
dürfen nicht verschlüsselt abgelegt werden (z. B. NTFS5 Encrypted File
System). Das gilt für alle
Dateien, die für die Funktionalität der CD notwendig sind (Programmdateien,
Konfigurationsdateien, Datenbasen usw.).
·
Von SIMATIC
NET installierte Dateien dürfen nicht den Status „hidden“ oder „superhidden“ haben.
·
Die On
Demand-Installation der SIMATIC NET-Software mittels Windows 2000
Server/Windows Server 2003 ist nicht möglich.
· Die Vergabe von UNC-Pfadnamen für
Datenbasen oder Programme von SIMATIC NET ist nicht möglich.
·
Anwenderprogramme,
die mittels SIMATIC NET kommunizieren, dürfen nicht als Windows-Services
verwendet werden (Hintergrundprozesse) und nicht in der Autostart-Gruppe
angestoßen werden, weil es sonst im Anlauf zu undefinierten
Initialisierungszuständen kommt.
Folgende Funktionen sind nicht freigegeben, weil nicht getestet:
·
Die
Installation auf Wechselmedien oder vergrößerte Festplatten („DFS“) ist nicht
möglich.
·
Die
Installation in ein Verzeichnis, das auf andere Laufwerke verweist (sogenannte
„junction
points“), wird nicht unterstützt.
·
Die
Eigenschaft „Disk Quota“ wird nicht
unterstützt, d. h. ein gesetzter Maximalwert wird bei der Installation von
SIMATIC NET-Software möglicherweise überschritten.
·
Die
Baugruppe CP 1613 für Industrial Ethernet darf nicht mit IPSec betrieben werden.
·
Die
Baugruppe CP 1613 für Industrial Ethernet darf nicht in VPN (Virtual Private
Networks) verwendet werden.
24.4 Keine Echtzeit
Windows ist kein
Echtzeitbetriebssystem. Echtzeitanforderungen können daher nicht erfüllt
werden.
Dadurch kann es
beispielsweise vorkommen, dass beim Starten von Programmen oder Lesen von
Dateien Ihre Anwendung mehrere 100 ms lang nicht ausgeführt wird.
Wenn Sie
nachfolgend aufgeführte Hinweise befolgen, unterstützen diese Maßnahmen die
Optimierung Ihres Systems Richtung echtzeitähnlichem Verhalten:
·
Genügend
Hauptspeicher, so dass Windows nur selten auf die Auslagerungsdatei zugreifen
muss.
·
Keine
intensiven Disketten-, Festplatten- oder CD-Laufwerkszugriffe, wie z. B. das
Starten von großen Programmen.
24.5 Sonstige Hinweise
Wenn Windows XP/Windows Server 2003 Sie zum
Einlegen der Windows-CD auffordert um Dateien wiederherzustellen, dann befolgen
Sie diese Aufforderung und bestätigen Sie mit „OK“.
Der
Installationsdialog der SIMATIC NET-Software bietet die Sprachauswahl „Deutsch“
und „Englisch“. Wählen Sie die Sprachversion „Englisch“, wenn die Installation
auf einem chinesischsprachigen Windows erfolgen soll.
Unter Windows müssen Sie Hauptbenutzer- oder Administratorrechte haben, um das Software-Werkzeug „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ oder „PC-Station einstellen“ zu starten.
Um mit SIMATIC NCM PC unter Windows arbeiten zu können, müssen Sie mindestens Hauptbenutzerrechte haben. Für die Installation von SIMATIC NCM PC und auch für das Einrichten von Baugruppen über die Anwendung „PG/PC-Schnittstelle einstellen“ müssen Sie Administrationsrechte besitzen.
Upgrade
auf neuere Windows-Betriebssysteme
Beim Upgrade von
Windows NT 4.0 oder Windows 2000 auf Windows 2000, XP oder Windows Server 2003
müssen zunächst alle SIMATIC NET Produkte deinstalliert werden. Anschließend
kann der Upgrade auf das neue Windows durchgeführt werden. Danach kann die
SIMATIC NET PC-Software installiert werden.
Systemeinstellungen
für Active-X-Controls und Java-Script
Im HTML-Dokument
„Industrielle Kommunikation für PG/PC“ (MN_OPC_0.chm bzw. MN_OPC_76.chm) werden
Active-X-Controls und Java-Script verwendet. Es wird empfohlen, die
Einstellungen im Microsoft Internet Explorer so zu wählen, dass dies
unterstützt wird. Nur so können Sie die volle Funktionalität der
Online-Dokumentation nutzen.
Die
Konfiguration einer PC-Station mit PCS7/APACS + Option V6.0 tauscht die
DA0350.DLL von der Version 3.50.3602 auf Version 3.51.1608.0 aus. Dadurch
erscheint in der Ereignisanzeige im 2‑Minuten‑Abstand die Meldung
„DCOM Error“ für die Dienste SIMATIC NET Configuration Server und SIMATIC NET
Configuration Service.
DCOM-Einstellungen und MSI-Installation für
Windows 2000
Falls Sie, wie
im HTML-Dokument ”Industrielle Kommunikation für PG/PC” beschrieben, die
Standard-DCOM-Einstellungen geändert haben, um mit dem DCOM OPC-Server zu
kommunizieren, können Sie keine weiteren MSI-basierten Programme
installieren/deinstallieren. Diese Einschränkung gilt aber nicht, wenn Sie eine
SIMATIC NET PC-Produkt-CD oder ein neueres Service Pack installieren wollen.
Besteht hierzu
die Notwendigkeit, müssen Sie die Standard-DCOM-Einstellungen für die Zeitdauer
der Installation ändern. Gehen Sie wie folgt beschrieben vor:
1. Merken Sie sich die auf Ihrem PC gemachten Einstellungen der
Parameter ”Standard-Authentifizierungsebene” und
"Standard-Identitätswechselebene" (Start-Leiste Start -> Ausführen -> dcomcnfg eingeben und starten -> Register Standardeigenschaften -> Dialogabschnitt Standardeigenschaften der DCOM-Kommunikation).
2. Stellen Sie die Parameter wie folgt ein:
|
Parameter |
Einstellung |
|
Standard-Authentifizierungsebene |
Verbinden |
|
Standard-Identitätswechselebene |
Identifizieren |
Jetzt ist eine weitere
MSI-Installation/Deinstallation möglich. SIMATIC NET-Anwendungen, die über den
DCOM-Server kommunizieren, sind aber nicht mehr voll funktionsfähig.
3. Stellen Sie die ursprünglichen Einstellungen bei den Parametern
”Standard-Authentifizierungsebene” und ”Standard-Identitätswechselebene”
wieder her.
Die Ablage für
Trace-Pfade muss für alle Benutzer mit Schreibrechten für den entsprechenden
Benutzer eingerichtet werden.
25 Informationen, Einschränkungen und Hinweise zu OPC
25.1 OPC als Standardschnittstelle
Die SIMATIC NET Software-Produkte enthalten den Zugang über OPC als Standardschnittstelle. Der Anwender erhält damit eine normierte Zugriffsmöglichkeit für alle Protokolle dieser Produkte.
25.2 Einschränkung bei OPC
Nach der Deinstallation von WinCC V6.0 ist eine Konfiguration mit dem Programm „PC-Station einstellen“ oder eine OPC-Kommunikation nicht mehr möglich. Als Abhilfe (über-)installieren Sie die SIMATIC NET PC-Software-CD neu.
OPC Data Access-Schnittstelle V3.0 ist nicht freigegeben
Die OPC Data Access-Schnittstelle V3.0 ist für die SIMATIC NET OPC DA-Server nicht freigegeben, obwohl die Server für diese Kategorie registriert sind und die entsprechenden Methoden bereits vorhanden sind.
Automation Interface für Alarms and Events noch nicht
verfügbar
Das in der zur SIMATIC NET-CD mitgelieferten Dokumentation beschriebene Automation Interface für Alarms and Events ist in der vorliegenden Version der SIMATIC NET PC-Software noch nicht verfügbar.
„SIMATIC NET Data OCX“ nicht für VBA und VBS freigegeben
Das Control „SIMATIC NET Data OCX“ ist für die Verwendung in Visual Basic for Applications (VBA) und Visual Basic for Scripts (VBS) nicht freigegeben.
Fehler können in folgenden Zusammenhängen auftreten:
· Farbauswahldialoge können nicht aufgerufen werden.
·
Beim Beenden von Excel erscheint häufig
der Fehler „Application
Error“.
Hinweis:
Freigegeben ist das Control aber für Visual Basic-Anwendungen.
Projektierung von Zugriffsrechten für OPC-Items
Einschränkung bis SIMATIC NCM PC/STEP 7 V5.1 SP2:
Die Verwendung Item-spezifischer Rechte bei paralleler Nutzung mehrerer Protokolle ist nur eingeschränkt möglich.
Werden für mehrere Protokolle die Rechte in SIMATIC NCM PC/STEP 7 projektiert, setzen sich diese Einstellungen lediglich für eines dieser Protokolle durch, d. h. bei den restlichen Protokollen werden die projektierten Rechte ignoriert.
Diese Einschränkung gilt nur für den Fall, dass die Projektierung direkt aus SIMATIC NCM PC/STEP 7 heruntergeladen wird; eine Übernahme der Projektierung durch den Import einer XDB beseitigt dieses Problem.
Veränderter Fehlercode bei Leerstring als ItemID
Der OPC DA-Server ab SIMATIC NET Software-Produkt-CD V6.0 + SP4 liefert entsprechend der Normerweiterung auf OPC DA 2.05 bei Leerstringeingabe der ItemID den Fehlercode
0x80070057 („Falscher Parameter“) zurück.
Bisher wurde in diesem Fall
0xC0040007 („Unbekanntes Item“) oder
0xC0040008 („Ungültiges Item“) zurückgegeben.
Wird dasselbe Item als Index und als symbolischer Name verwendet bevor auf einer FMS-Verbindung das remote Objektverzeichnis geladen wurde, ist es nur einmal im einer aktiven OPC-Gruppe einfügbar.
SEND/RECEIVE-TCP-Verbindungen über CP 1613 können zwar mit STEP 7 ab V5.1 SP4 projektiert werden, aber die Auswahl der NDIS-IP-Adresse ist nicht möglich. Deshalb können Sie mit dem CP 1613 keine SEND/RECEIVE-TCP-Verbindungen über OPC verwenden.
(Hinweis: TCP-Verbindungen bezeichnen Verbindungen vom Typ TCP/IP native, d. h. ohne RFC 1006).
Ab STEP 7 V5.2 gibt es die oben genannte Einschränkung nicht mehr.
Tag-Files mit Extended-Variablen
Mit iMap V1.0 generierte TagFiles mit S7-Variablen werden nicht mehr unterstützt, wenn das iMap‑V1.1-Projekt auf die Anlage geladen wurde.
Aus Konsistenzgründen sollten mit iMap generierte Symboldateien passend zum aktuellen iMap‑Projekt verwendet werden.
Im OPC-Scout ist die Eingabe doppelter Alias-Namen innerhalb eines Zweiges möglich. Um ein Überschreiben zu vermeiden, achten Sie bitte auf Eindeutigkeit.
Für unprojektierte S7-Verbindungen können keine Blockdienste (BSEND/BRCV) genutzt werden, da hierfür zweiseitig projektierte S7-Verbindungen zu einer S7-CPU nötig sind. Trotzdem können OPC BSEND/BRCV-Items, z. B. im OPC Scout, ohne Fehlerhinweis hinzugefügt werden.
Keine
Datenmeldung nach Umstellung von „Verbinden“ auf „Standard“ in DCOMCNFG
Nach Umstellen der Standardauthentifizierungsebene von „Verbinden“ auf „Standard“ im Konfigurationsprogramm „DCOMCNFG“ werden über OPC keine Daten mehr gemeldet.
Für den DCOM-Betrieb folgen Sie bitte den Anweisungen im HTML-Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“.
Deutsche Umlaute unter chinesischem Betriebssystem
Umlaute im deutschen HTML-Dokument „Industrielle Kommunikation für PG/PC“ werden auf einem chinesischen Betriebssystem (Windows 2000 Server Multilanguage/Windows Server 2003, chinesische Einstellungen) nicht korrekt dargestellt.
Verzögerter
Zugriff auf den OPC-Server sofort nach Anmeldung beim Betriebssystem oder
während dem Laden einer neuen Konfiguration
Nach dem Anmelden beim Betriebssystem oder beim Konfigurieren werden verschiedene Vorgänge gestartet. Dadurch kann der Zugriff auf den OPC-Server verzögert werden.
Diese Verzögerung kann im OPC-Scout Fehlermeldungen verursachen, die missverständlicherweise auf nicht korrekte DCOM-Einstellungen hinweisen.
Verzögerter
Zugriff auf eine hohe Anzahl von OPC-FMS-Variablen
Wird auf die maximal möglichen 5 lokalen FMS-VFDs mit jeweils etwa 850 lokalen Variablen zugegriffen, kann es zu Verzögerungen der Anzeige beim Öffnen einer Gruppe im OPC-Scout von mehreren Sekunden bis Minuten kommen.
FMS-Variablen können nicht eingefügt werden
Die FMS-Variablen eines remoten Partners können über OPC nicht hinzugefügt werden, wenn die Verbindung zu diesem remoten Partner nicht aufgebaut werden kann.
Schreiben
von negativen Werten von Items des Datentyps DWORD
Werden zum Beispiel mit dem OPC-Scout mit der „Werte-Generieren“-Funktion Items vom Datentyp DWORD mit negativen Werten, zum Beispiel ab -255, geschrieben, so wird nicht der Fehler E_RANGE zurückgegeben. Intern wird die Betriebssystemfunktion VariantChangeType verwendet, die einen negativen String-Wert (VT_BSTR) in einen Integerwert wandelt, als einen vorzeichenlosen Wert interpretiert und als solchen schreibt.
Es wird also zum Beispiel „-255“ in 0xFFFFFF01 = 4294967041 gewandelt und geschrieben.
Beachten Sie also immer die entsprechende Interpretation eines Datentyps.
Kommunikationsprozessoren CP 5511, CP 5512 und CP 5611
als PROFIBUS DP-Slaves
Die Kommunikationsprozessoren CP 5511, CP 5512 und CP 5611 können als PROFIBUS SOFTNET-DP-Slaves projektiert werden. Wenn Sie OPC als Schnittstelle benutzen, darf das SOFTNET‑DP‑Slave-Modul in der Projektierung keine „speziellen Kennungsformate“ erhalten.
Überprüfen Sie im Programm HW-Konfig die Projektierung für jedes SOFTNET-DP-Slave-Modul. Es darf keine „speziellen Kennungsformate“ enthalten. Sind „spezielle Kennungsformate“ vorhanden erkennen Sie dies daran, dass die Parameter „Ausgang Längenbyte“ und „Eingang Längenbyte“ im Dialogfeld „Direkteingabe“ grau dargestellt sind (Zu den genannten Parametern gelangen Sie wie folgt: SOFTNET-DP-Slave mit Maus im Programm HW-Konfig markieren -> Slave-Modul mit rechter Maustaste markieren -> Objekteigenschaften auswählen -> im „Dialogfeld Eigenschaften - DP‑Slave“ die Schaltfläche Direkteingabe... betätigen).
Speicherverluste im OPC-Server mit Symbolik vom Typ SSD
bei wiederholtem zusätzlichen Verbinden, Browsen und Trennen
Wird bei einer bestehenden
OPC-Server-Verbindung eine weitere Verbindung immer wieder auf- und abgebaut
und nach Items in Symboldateien vom Typ SSD gebrowst, kommt es zu einem
ansteigenden Speicherverlust entsprechend der Häufigkeit dieses Vorgangs.
Vermeiden Sie zusätzliches häufiges Verbinden, Symbole browsen und Trennen.
Verwenden Sie die neue Symbolik vom Typ STI.
100 % CPU-Last bei OPC Alarms and Events führt zu
Speicherverlust
Bei 100 % CPU-Last kann der OPC Alarm-and-Event-Server keinen Speicher mehr freigeben. Vermeiden Sie diese hohe Belastung.
Unterstützung
von Bit-Arrays
OPC unterstützt S7-Bit-Arrays-Items mit
Einschränkungen. Ein Herunterladen von symbolischen OPC‑Bit-Array-Items
ist nicht möglich.
Folgende Einschränkungen gelten für Bit-Array-Items:
Das Array muss bei Element 0 beginnen und die Array-Größe muss ein Vielfaches
von 8 sein.
Ablage der XML-Datei
Ab SIMATIC NET V6.1 SP1 muss die vom SIMOTION-Scout exportierte XML-Datei im folgenden Verzeichnis auf dem Ziel-Laufwerk im Installationspfad von SIMATIC NET abgelegt werden:
<Installationspfad von SIMATIC NET>\opc2\bins7\simotion\xml\opc_ae.xml
Nicht
erfolgreiches Herunterladen von S7-Symbolik auf PC-Station
Können nach Herunterladen eines STEP
7-Projektes mit S7-Symbolik keine symbolischen OPC-Items ausgewählt oder
hinzugefügt werden, so kann ein Ladefehler aufgetreten sein, der nicht
angezeigt wird.
Überprüfen Sie das STEP 7-Projekt auf Konsistenz und wiederholen Sie den
Ladevorgang.
Symboldatei-Konfigurator:
Folgenden Sonderzeichen nicht im Ordnernamen
Vermeiden Sie beim Symboldatei-Konfigurator folgende Sonderzeichen im Ordnernamen einer Symboldatei:
· Eckige Klammer auf ( [ )
· Eckige Klammer zu ( ] )
· Senkrechter Strich ( | )
· Ausrufungszeichen ( ! )
Untergeordnete Blöcke können anderenfalls nicht mehr gebrowst werden.
Neu angelegte unprojektierte Verbindungen sind erst dann im Browser des OPC-Scout zu sehen, wenn die Items mit der Funktion „Items ab hier neu Einlesen“ über die rechte Maustaste aktualisiert worden sind.
Zeitraster und Wertebereich von S7-Timer-Variablen (Typ
T)
Der Wertebereich von OPC-Prozessvariablen für S7 vom Typ Timer (T) ist dezimal in ms kodiert und nicht wie im Handbuch angegeben BCD-kodiert mit Angabe des Zeitrasters.
Vielfache von 10.000 ms, 1.000 ms, 100 ms und 10 ms bestimmen in dieser Reihenfolge das Zeitraster. Die Wertebereiche ergeben sich aus dem Zeitraster und einem Faktor 1 bis 999:
|
Wertebereich |
Zeitraster |
Kommentar |
|
1.000.000 ms bis 9.990.000 ms |
10 s |
Die Werte müssen Vielfache von 10.000 ms betragen. |
|
100.000 ms bis 999.000 ms |
1 s |
Die Werte müssen Vielfache von 1.000 ms betragen. |
|
10.000 ms bis 99.900 ms |
100 ms |
Die Werte müssen Vielfache von 100 ms betragen. |
|
10 ms bis 9.990 ms |
10 ms |
Die Werte müssen Vielfache von 10 ms betragen. Ein feinereres Raster ist nicht möglich. 0 ms sind erlaubt, aber ohne Funktion. |
Anschaulich bestimmt die Anzahl der rechtsstehenden Nullen das Zeitraster, die führenden Ziffern von 1 bis 999 multipliziert mit dem Zeitraster die Laufdauer.
Beim Zugriff auf OPC XML-Items des PROFInet Byte-Feld-Datentyps „VT_ARRAY|VT_UI1“ wird beim Aufruf „GetProperties“ oder „Browse“ der Fehler „E_BADTYPE“ zurückgegeben.
Beim ausschließlichen Einsatz der performanten OPC-Server für die Protokolle DP, S7, SR kann, falls bereits ein OPC-Client in Betrieb ist, im Symboldatei-Konfigurator beim Hinzufügen neuer Symbole nicht mehr gleichzeitig gebrowst werden. Beenden Sie hierfür den OPC-Client.
Bei ausgewählten sehr
großen Symboldateien von mehreren zehntausend Symbolen unter Windows 2000
im Konfigurationsprogramm „PC-Station einstellen“ kann im Dialog „Symboldateien
verwalten“ mehrfach ein Hinweisfenster „Server Busy“ aufgeblendet werden. Der Vorgang dauert mehrere Sekunden
an; es wird kein Sanduhrzeiger dargestellt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Wiederholen“ der Hinweisfenster und nicht auf die Bedienelemente des
Dialoges „Symboldateien verwalten“; das Programm wird sonst unbedienbar.
Es sind keine OPC
Alarme-and-Events-Compliance-Tests zu den Servern „OPC.SimaticNetAlarms“ und
„OPC.SimaticNetAlarmsSNMP“ durchgeführt worden.
25.3 Hinweise
Download von S7-Symbolik über NCM Version V5.2
Bei Verwendung von Symbolik über S7-Verbindungen können ab STEP 7 V5.2 mittels NetPro neue Symboldateien automatisch erstellt und auf die PC-Station geladen werden.
Bitte warten beim Herunterladen von mehreren
Zehntausenden von S7-Symbolen
Das Herunterladen einer OPC-Server-Projektierung aus STEP 7 mit mehreren zehntausend S7‑Symbolen kann einige Minuten dauern. Bitte warten Sie.
Hohe Performance bei neuen Symboldateien vom Typ STI
Die Verwendung von neuen Symboldateien vom Typ STI erzielt eine wesentlich gesteigerte Performance beim Zugriff auf die Symboldatei.
Bei vorhandenen alten Symboldateien vom TYP SSD bzw. WSD wird empfohlen, diese mittels des neuen Symboldatei-Konfigurators 2.0 zu konvertieren und im Konfigurationsprogramm „PC-Station einstellen“ zu aktivieren.
Weiterer Hinweis:
Bei Verwendung von Symbolik über S7-Verbindungen können ab STEP 7 V5.2 mittels NetPro neue Symboldateien automatisch erstellt und auf die PC-Station geladen werden.
OPC Automation Interface
Das OPC Automation Interface für OPC Data Access wird in einer von Siemens bereitgestellten, fehlerbereinigten Version auf Basis des von der OPC-Foundation zur Verfügung gestellten Musters freigegeben.
Trace-Einstellungen zum OPC Alarms-and-Events-Server
Der OPC Alarms-and-Events-Server hat ab V6.0.2 veränderte Trace-Einstellungen. Der Trace verfügt nunmehr über die gleichen Einstellmöglichkeiten wie der OPC Data Access-Server. Bitte überprüfen Sie nach der Installation die Trace-Einstellung.
Zeitstempel bei Alarms-and-Events-Meldungen
Die Zeitstempel von Alarm- und Event-Meldungen werden in der vorliegenden Version von dem Gerät übertragen, das den Alarm auslöst. Allerdings wird hierbei die lokale Zeit des Remote-Systems und nicht die UTC-Zeit angegeben. Falls UTC-Zeit benötigt wird, ist auf dem Remote-System die UTC-Zeit als lokale Zeit einzustellen.
OPC-Scout: Mit iMAP projektierte Verbindungen unter /SYM
und /S7 sichtbar
Sobald eine mit iMAP projektierte Verbindung im OPC-Scout beobachtet wird und ein zweiter OPC-Scout gestartet wird, zeigt dieser die S7-Verbindung der Symboldatei auch im Pfad /S7 an. Der Verbindungsname entspricht dabei dem Namen, der bei der Projektierung mit iMAP festgelegt wurde.
Items, die syntaktisch oder semantisch nicht korrekt aufgebaut sind, werden zwar beim Browsen angezeigt, lassen sich aber nicht in Gruppen einfügen.
Die Anzahl der maximalen Verbindungen darf nicht überschritten werden. Der OPC-Scout würde beim Browsen unbedienbar erscheinen, weil der Aufbau außerordentlich lange brauchen könnte (unter Umständen mehrere Tage).
OPC-Scout:
Eingabeformat für das Schreiben von Werten ist eine Zeichenkette
Der OPC-Scout verwendet als Eingabeformat für das Schreiben von Werten Zeichenketten (Strings), welche dann typabhängig vom OPC-Server gewandelt werden. Ein Wandlung, speziell bei sprachabhängigen Datentypen wie VT_R4, VT_R8 und VT_DATE, ist nicht in allen Fällen möglich. Verwenden Sie in diesem Fall einen OPC-Client, welcher eine typgerechte Eingabe ermöglicht.
Wurden einem mit einer bestimmten Länge definierten String weniger Zeichen übergeben, so mussten alle restlichen Zeichen vom Anwender mit Leerzeichen aufgefüllt werden. Bei Verwendung des FMS OPC-Servers ab V6.0 wird dieses Auffüllen vom OPC-Server automatisch durchgeführt.
Verbindungsunterbrechungen vermeiden
Bei passivem Verbindungsaufbau kann die Verbindungsüberwachung (siehe Fehlerwartezeit für OPC‑Aufträge während des Betriebs) eine Verbindungsunterbrechung bewirken. Um eine Verbindungsunterbrechung zu vermeiden, wird empfohlen, einen aktiven Verbindungsaufbau in STEP 7 zu projektieren. Gegebenfalls sollte die Verbindungsüberwachungszeiten angepasst werden.
Wenn das
Einfügen von OPC-Items bei mehreren aktiven Protokollen oder bei Verwendung von
Symbolik in eine Gruppe mit einem Fehlercode beantwortet wird, so werden in
einzelnen Fällen nicht alle Ressourcen des OPC-Servers freigegeben. Der ständig
wiederholte Versuch, ein unbekanntes Item in eine Gruppe einzufügen, kann daher
dazu führen, dass die Ressourcen des Betriebssystems vollständig aufgebraucht
werden und der Rechner nicht mehr bedienbar ist.
Falls Sie
mehrfach versucht haben, Items in eine Gruppe einzufügen, so sollten Sie den
OPC-Server beenden, bevor Sie neue Versuche starten. In der Regel beendet sich
der OPC-Server selbst, sobald kein OPC-Anwenderprogramm mehr auf ihn zugreift.
Sie können den OPC-Server aber auch explizit über das Programm „PC-Station
einstellen“ beenden.
Es wird empfohlen, ein wiederholtes Hinzufügen von ungültigen Items zu vermeiden oder die Wiederholrate größer als 1 Minute zu wählen, dann tritt kein Ressourcenverlust auf.
Das
Laden eines Objektverzeichnisses kann je nach Verhalten des Partnergeräts
zeitaufwendig sein, ebenso die Aktivierung eines projektierten lokalen
Objektverzeichnisses.
Wenn
der FMS OPC-Server gleichzeitig als FMS-Client und FMS-Server mit einem
eigenen, in SIMATIC NCM PC projektierten, Objektverzeichnis betrieben wird,
kann der Verbindungsaufbau stark verzögert werden oder gar nicht zustande
kommen.
Es
wird in diesem Fall empfohlen für die FMS-Client-Funktionen, d. h. zum
Beispiel das Beobachten von remoten FMS-Variablen, das zugehörige
Objektverzeichnis mit dem Programm „ODUpload.exe“ zu laden.
Hinweise
zur Bedienung des Programms „ODUpload.exe“ entnehmen Sie bitte dem OPC-FAQ mit
dem Titel „Der FMS-Verbindungsaufbau zu Partnern mit einem großen
Objektverzeichnis dauert sehr lange, sodass der Anlauf der Anlage stark
verzögert wird? Gibt es Abhilfe?“ Dokument „Industrielle
Kommunikation für PG/PC“.
Demo-Verbindung versteckt reale projektierte Verbindung
gleichen Namens
Schaltet man in „PC-Station einstellen“ unter „CP-Simulation“ den Demo-Modus für ein Protokoll ein, wird im Browser des OPC-Scout automatisch eine Verbindung mit Namen „DEMO“ angezeigt. Hat man in einer STEP 7-Projektierung eine reale Verbindung mit gleichem Namen projektiert und erfolgreich auf die PC Station geladen, wird diese versteckt.
Das heißt bei ausgeschalteter „CP Simulation“ sieht man im Browser eine reale Verbindung mit Namen DEMO, bei eingeschalteter „CP-Simulation“ sieht man im Browser immer noch eine Verbindung mit Namen DEMO, es handelt sich aber dann um die Demo-Verbindung, die reale ist dann unsichtbar.
Dies gilt auch für den (Verbindungs-) Namen SYSTEM, unter welchem Informationsvariablen wie &version() angezeigt werden.
Umstellung des
projektierten Betriebs in den PG-Betrieb ist während der Kommunikation möglich
Wird
eine Baugruppe aus dem projektierten Betrieb mittels des Programms „PC-Station
einstellen“ oder „Komponenten-Konfigurator“ in den PG-Betrieb geschaltet,
geschieht dies ohne eine weitere Warnung oder Hinweis an ein eventuell über die
Baugruppe kommunizierendes Anwenderprogramm.
Fehlerhafte
Hilfeseite der „Microsoft Management Console“
Wenn
sie eine Hilfeseite unter „Microsoft Management Console“ in der deutschen
Online-Hilfe zu „PC‑Station einstellen“ anwählen, wird diese Seite nicht
angezeigt. Das Problem ist in der allgemeinen Hilfedatei zur Managementkonsole
der Firma Microsoft begründet.
Wenn
Sie die Management-Konsole schließen und noch nicht alle Änderungen
abgespeichert haben, so kann es vorkommen, dass nach dem Schließen des
Hauptfensters ein Meldefenster mit der Frage „Sollen die neuen Einstellungen
übernommen werden?“ erscheint. Der Text in der Titelzeile des Meldefensters
bezeichnet dabei den Dialog, bei dem Sie die letzten Änderungen noch nicht
abgespeichert haben.
Bei
einem fehlerhaften remoten Symbol-Download erscheint weder ein Eintrag im
Diagnosepuffer des Station-Manager noch eine Meldebox in STEP 7, die den
Anwender auf Probleme beim Download hinweist.
Es
wird ein Eintrag im Event-Log des remoten Betriebssystems gemacht. Dieser
Eintrag kann auch vom Konfigurationsrechner remote aus dem Event-Log ausgelesen
werden.
Wenn Sie den
SEND/RECEIVE OPC-Server verwenden, können bei den Operationen FETCH und WRITE
die nachfolgende aufgezählten Fehlermeldungen folgende Ursachen haben:
|
Fehlermeldungstext |
Ursache |
|
Die gewünschte Operation (Lesen oder Schreiben)
ist durch die Zugangsberechtigung des Item nicht erlaubt |
1. Sie haben keine Rechte (Normalfall) 2. DB (Datenbaustein) oder PB (Peripheriebaugruppe) nicht
vorhanden. 3. Bereich zwar vorhanden (BS, E, A, M, PB, T oder Z), wird aber
außerhalb der maximal erlaubten Bereichsgrenzen angesprochen. |
|
Unerwarteter Kommunikationsfehler |
1. Buskabel nicht gesteckt (Normalfall). 2. Andere Kommunikationsfehler (Normalfall). 3. DBs oder PBs werden außerhalb der vorhandenen
Grenzen angesprochen. |
Die
Übernahme der OPC-Protokolleinstellungen im Programm „PC-Stationen einstellen“
kann mehrere Sekunden dauern.
Wenn
während dieser Übernahme der Adressraum im Symboldatei-Konfigurator durchsucht
wird, können in dieser Zeit, bedingt durch die Verzögerung, zu viele oder der
zu wenige Protokolle angezeigt werden.
Empfohlene
Einstellungen der Timeout-Parameter bei S7-Verbindungen und hochverfügbaren
S7-Verbindungen (S7-REDCONNECT)
Die
projektierbare „Fehlerwartezeit Verbindungsaufbau“ sollte deutlich größer als
der mögliche Mindestwert von 2000 ms, zum Beispiel 15000 ms (Voreinstellung),
gewählt werden, um im Falle einer Störungsbewältigung dem Gesamtsystem
ausreichend Zeit zu geben.
Der
OPC-Verbindungsparameter „Fehlerwartezeit für OPC-Aufträge während des
Betriebs“ in STEP 7 NetPro sollte entsprechend den Reaktionszeiten des Gesamtsystems
gewählt werden, um die Störungserkennung nicht zu sensibel zu machen;
Voreinstellung 15000 ms.
SIMATIC NET
OPC-Protokoll-Server werden ab Software-Version V6.0.5 als Systemdienst betrieben
Mit
Hilfe der Anwendung „Computerverwaltungsdienste“ können deren Eigenschaften und
Betriebszustand konfiguriert werden. Durch den Betrieb als Systemdienst ist die
konsistente Multiterminalfähigkeit unter den Betriebssystemen Windows 2000
Server, Windows XP und Windows Server 2003 möglich.
Für
den DCOM-Betrieb der SIMATIC NET OPC-Protokoll-Server ergibt sich damit die
Einschränkung zusätzlich zu projektierten Benutzern den Benutzer „SYSTEM“ bei
den Standardzugriffsberechtigungen in der Anwendung DCOMCNFG einzufügen, um
die Ausführung von OPC Callback-Funktionen zu erlauben.
Bei
Ablehnung des Verbindungsaufbaus zwischen OPC-Client und remotem OPC-Server im DCOM‑Betrieb
innerhalb einer Windows-Arbeitsgruppe, kann die Sicherheitsauthentifizierung
die Ursache der Ablehnung sein. In diesem Fall ist eine Einschränkung der
Sicherheitsauthentifizierung sinnvoll.
Die feste
Vorgabe der Sicherheitseinstellung kann durch den Funktionsaufruf
CoInitializeSecurity( ) erreicht werden. Fügen Sie ihn in Ihr
OPC-Client-Programm ein:
CoInitializeSecurity(
NULL,
-1, NULL, NULL,
RPC_C_AUTHN_LEVEL_NONE,
RPC_C_IMP_LEVEL_IDENTIFY,
NULL, EOAC_NONE, NULL);
Dabei wird die
„Authentifizierungsebene“ auf „keine“, die „Identitätswechselebene“ auf
„Identifizieren“ gesetzt.
Dieser Aufruf
muss vor dem Verbindungsaufbau über CoCreateInstanceEx( ) erfolgen.
Das
programmierte Einstellen der Sicherheitsebene setzt gegenüber der Einstellung
mittels des Konfigurationsprogramms „DCOMCNFG“ durch.
Beachten Sie
dieses Verhalten auch bei nicht selbstprogrammierten OPC-Clients.
Der
Verbindungsaufbau kann aber trotz der Einschränkung der Sicherheitsebene
mehrere Sekunden dauern.
SNMP-Fehlermeldung,
aber ohne Bedeutung
Obwohl
kein SNMP-Item angewählt ist, kann eine Fehlermeldung „SIMATIC NET Synchronization Server - SIMATIC NET Core
Server SNMP Protocol libraries not found on computer“ erscheinen. Ignorieren Sie in
diesem Fall diese Fehlermeldung.
Timeout-Exception beim Aufruf des
XML-DA-Web-Diensts
Wenn
ein Auftrag an den XML-DA-Web-Dienst mit Timeout fehlschlägt, wird ein SOAP
FAULT erzeugt, der zu einer Exception im Client führt. Die Ursache der
Exception (Timeout) kann nicht ermittelt werden.
Schreiben
ungültiger Werte mit OPC XML-DA-Web-Diensten
Beim Schreiben eines ungültigen Wertes mit OPC XML-DA-Web-Diensten, basierend auf RC1.8, wird mit der Quittung nicht der aktuell noch gültige Wert der Variablen zurückgeliefert. Hierfür ist ein weiterer Leseauftrag nötig.
Der OPC XML-DA-Web-Dienst
beauftragt folgende weitere Dienste für die Nutzung der projektierten
Symboldateien:
·
unter Windows 2000/XP die
ASP.NET-Dienste.
·
unter Windows Server 2003 die
Netzwerkdienste.
Bitte geben Sie diesen Diensten Lese- und Schreibrechte für die
Verzeichnisse, in denen die STI- oder
SSD-Symboldateien abgelegt werden.
Beim
Browsen von Symbolen über die OPC XML-DA-Schnittstelle tritt sporadisch der
Fehler „0xC00481FF - E_SERVER_DOWN“ auf; bitte wiederholen Sie den
Browse-Vorgang.
Beim
Browsen einer Symboldatei wird bei fehlenden Rechten mit Default-Präfix der
Wert E_FAIL, ohne Default-Präfix der Wert S_FALSE geliefert.
MSDE-OPC-XML-DA-Clients
müssen lokale Zeit (localtime)
nicht UTC Zeit verwenden
OPC-XML-DA-Clients, die mit dem Microsoft Development Environment 2003 entwickelt werden, müssen die lokale Zeit (localtime) nicht die UTC Zeit als „RequestOptions.RequestDeadline“ übergeben. Der „Standard SOAP Writer“ des Visual Studios 2003 wandelt die übergebenen Zeiten immer in eine UTC Zeit im Format „localtime + Zeitversatz“.
Optionale OPC XML-DA-Funktionsparameter müssen auf „Specified = true” gesetzt werden
Werte die bei OPC-XML-DA-Aufrufen nicht zwingend übergeben werden müssen, können nur dann genutzt werden, wenn „Specified = true“ gesetzt wird.
Beispiel: MaxAge.
Soll über den Parameter „MaxAge“ ein Wert übergeben werden, muss man „MaxAgeSpecified = true“ setzen, sonst wird der Wert ignoriert.
Async2RefreshDevice liefert auch „nur
schreibbare“ Items
Der
Aufruf der Funktion Async2RefreshDevice der OPC Automation-Schnittstelle
liefert alle Items, auch „nur schreibbare“.
Hinzufügen bereits
vorhandener Symbole im Symboldatei-Konfigurator
Im
Symboldatei-Konfigurator können über den Menüpunkt „Neue Symbole einfügen“
mehrere Symbole ausgewählt und benannt werden. Bereits vergebene Namen werden
nach einem Hinweis nicht hinzugefügt. Der Hinweis enthält keine Informationen
darüber, welche der Symbole nicht übernommen werden konnten.
Fügen Sie möglichst nur ein oder wenige Symbole in einem Arbeitsschritt hinzu.
Beachten Sie die Eindeutigkeit der Symbolnamen und speichern Sie häufig.
Symboldatei-Konfigurator -
Punkte werden in Unterstriche gewandelt
Im
Symboldatei-Konfigurator können über den Menüpunkt „Neue Symbole einfügen“ FMS‑Symbole
ausgewählt und benannt werden. Es wird ein Symbolname vorgeschlagen, der aus
dem Laufzeitnamen abgeleitet wird. Beachten Sie bitte, dass dabei Punkte in
Unterstriche gewandelt werden.
Fehlermeldungen
zum OPC Protokollmultiplexer sind im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit
PG/PC“ nicht beschrieben.
Die
Tabelle „Alarmkategorien“ im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“,
Abschnitt 5.1.1. enthält SIMPLE-Events für die Kategorien
EVENTCATEGORY_S7SIMPLE, EVENTCATEGORY_S7TO, EVENTCATEGORY_DIAGNOSIS und
EVENTCATEGORY_STATEPATH.
CONDITION-Events
werden von der Kategorie EVENTCATEGORY_S7CONDITION unterstützt.
Es
ist möglich, beim Browsen ein negatives „MaxElements“ anzugeben, da der Wert
vom Typ „int“ ist.
Wird
ein negatives MaxElements angegeben tritt eine Exeption auf.
Beim
Schreiben/Lesen von „DateTime“-Items mit OPC XML und OPC-„.NET“ können Fehler
bis zu 2 ms auftreten, die durch die .NET-Interop-Schicht verursacht
werden.
Bei
deaktiviertierter Checkbox „Als Ziel für S7-Symboldownload verwenden“ im
Programm „PC-Station einstellen“, „Symboldateien verwalten“ wird der Download
aus STEP 7 abgelehnt. Die Komponente OPC-Server kann dann nicht gestartet
werden.
Falls Sie S7-Symbolik projektiert haben, deaktivieren Sie diese Checkbox bitte
nicht.
Wird „Liste.RequestedSamplingRateSpecified=true“
gesetzt und ein unsinniger Wert eingegeben, der aber über dem Minimum liegt, so
wird „Liste.RevisedSamplingRateSpecified=false“ und „RevisedSamplingRate=0“ und
für „Liste.Item[0].RevisedSamplingRate“ der für Liste erwartete korrekte Wert
geliefert.
Der Wert wird
nicht an „Liste.RevisedSamplingRate“ gegeben und es wird nicht
„Liste.RevisedSamplingRateSpecified=true“ gesetzt.
Für Parameter
„RequestOptions.ItemPath= true“ oder „false“ wird immer der ItemPath in der
Path zurückgeliefert und nicht Null.
Beim
Import von csv-Dateien sollte nach jedem Import die Datei gespeichert werden.
Bei mehrfachen Import hintereinander kann der Vorgang ohne weiteren
Fehlerhinweis stehen bleiben. Speichern Sie nach jedem csv-Import.
Falls der OPC
XML-Web-Dienst keine Schreibrechte im Ablageverzeichnis einer konfigurierten
Symboldatei vom Typ STI hat, so ist der Zugriff auf diese im Betrieb nicht
verriegelt. Die Symboldatei kann im Symboldatei-Konfigurator verändert und
abgespeichert werden.
Gehen
Sie wie folgt beschrieben vor, um die Internet Informationsdienste (IIS) unter
Windows Server 2003 zu installieren.
1.
Klicken Sie in der Systemsteuerung auf die Schaltfläche „Windows-Komponenten
hinzufügen oder entfernen“ (Start-Leiste Start -> Einstellungen ->
Systemsteuerung -> Software -> Windows-Komponenten hinzufugen/entfernen).
Reaktion:
Dialogfeld „Windows-Komponenten“ des „Assistenten für Windows-Komponenten“
erscheint.
2.
Wählen sie im Listenfeld „Anwendungsserver“ aus und klicken sie auf „Details“.
3.
Wählen sie hier „Internetinformationsdienste (IIS)“, „COM+Netzwerkzugriff
aktivieren“ (wird automatisch ausgewählt) und „ASP.NET“ aus.
4.
Bestätigen Sie mit „OK“.
5.
Bestätigen sie mit „Weiter“ und installieren Sie die Komponente.
Der OPC XML-DA-Web-Dienst
beauftragt folgende weitere Dienste für die Erstellung der Trace-Dateien:
·
unter Windows 2000/XP die
ASP.NET-Dienste.
·
unter Windows Server 2003 die Netzwerkdienste.
Bitte geben Sie diesen Diensten Lese- und Schreibrechte für die
Verzeichnisse, in denen die Trace-Dateien abgelegt werden.
Wenn
ein Item-Pfad zur Nutzung mit dem OPC XML-DA-Web-Dienst angegeben wird, wird
der Vendor-spezifische OPC-Fehler „E_ITEMPATHUNSUPPORTED“ ausgegeben.
Die OPC-Fehler E_INVALIDITEMPATH und E_UNKOWNITEMPATH werden nicht mehr
unterstützt.
Der OPC-Fehler „E_ITEMPATHUNSUPPORTED“ liefert momentan folgende Fehlertexte:
„Der Item Path ist dem
Server unbekannt.“
Ein nur lesbares Item, für welches in der
Symboldatei ein Symbol mit den Zugriffsrechten RW angelegt wird, wird im
Eigenschaftendialog im OPC-Scout mit den Zugriffsrechten RW angezeigt. Wird
dieses Symbol aber in eine Gruppe eingefügt, wird korrekt das Zugriffsrecht R
angezeigt.
Bei mehreren ausgewählten Protokollen können über
die OPC DA Funktion AddItems( ) nur maximal 32767 Items pro OPC Gruppe
hinzugefügt werden. Wird nur ein Protokoll (auch mit zusätzlicher Symbolik)
ausgewählt, gibt es diese Beschränkung nicht.
25.4 OPC-Client-Setup für DCOM-Betrieb
Soll im Intranet ausschließlich auf remote SIMATIC NET OPC-Server zugegriffen werden, so ist keine Komplettinstallation der SIMATIC NET Software-Produkt-CD nötig. Hierfür genügt die Installation des OPC-Client-Setup für den DCOM-Betrieb.
Installation für den DCOM-Betrieb
Für den DCOM-Betrieb muss auf dem Client-Rechner eine Minimal-Installation durchgeführt werden. Dabei werden die benötigten und von der OPC-Foundation bereitgestellten Komponenten und der OPC-Scout installiert und registriert.
Nach der Installation muss der DCOM-Betrieb eingerichtet werden. Beachten Sie dazu das entsprechende Kapitel im Handbuch „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“.
Gehen Sie bitte wie folgt zur Installation der Software für den OPC-Client-Rechner vor:
|
Schritt |
Beschreibung |
|
1 |
Starten Sie Ihren Rechner. |
|
2 |
Melden Sie sich als Administrator bei Ihrem Windows-System an. |
|
3 |
Legen Sie die SIMATIC NET PC-Software-CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk ein. Wenn daraufhin das SIMATIC NET-CD-Installationsprogramm automatisch gestartet wird, beenden Sie dieses bitte sofort (die vorgesehene Installation kann damit nicht vorgenommen werden). |
|
4 |
Starten Sie das Programm „Setup.exe“ aus dem Verzeichnis „\sw\opc_client\disk1“. |
|
5 |
Geben Sie den Namen des Rechners an, auf dem der OPC-Server gestartet werden soll. |
|
6 |
Nach erfolgreicher Installation müssen Sie die DCOM-Konfiguration wie im Handbuch beschrieben einstellen. |
26 Hinweise zu Lizenzen und Schlüsseldisketten
26.1
Bedeutung
der Lizenz
Solange eine Lizenz zur Nutzung dieses Programms nicht
erworben worden ist, läuft dieses Programm nur im Demo-Modus. Dem Benutzer wird
eine nichtausschließliche, nicht übertragbare Lizenz an dem Programm im
Demomodus geschenkt. Diese Lizenz berechtigt den Benutzer, das Programm im
Demo-Modus zu nutzen. Das Kopieren und/oder Weitergeben des Programms ist nicht
gestattet. Dem Benutzer ist es weiterhin nicht gestattet, das Programm zu
dekompilieren und/oder zu bearbeiten, zu verändern oder in andere Programme
einzubinden. Die Benutzung des Programms im Demo-Modus erfolgt auf eigene
Gefahr. Da das Programm im Demo-Modus dem Benutzer geschenkt wird, haften die
Autoren nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Weitergehende Ansprüche sind
ausgeschlossen. Insbesondere haften die Autoren nicht für etwaige Mängel oder
Folgeschäden.
SOLANGE DIESES PROGRAMM NUR IM DEMO-MODUS
LÄUFT, IST ES NUR DAZU GEDACHT, DEM BENUTZER ALS BEISPIEL FÜR DIE VOLLVERSION
ZU DIENEN. DAS PROGRAMM IST IM DEMO-MODUS NICHT ZUR MASCHINENSTEUERUNG
GEEIGNET. EINE SOLCHE BENUTZUNG ERFOLGT AUF EIGENE GEFAHR.
26.2
Schlüsseldiskette
(Gilt nicht für das Produkt CP
5613/CP 5614 (DP Base))
Zum
Betrieb des jeweiligen SIMATIC NET Software-Produkts gehört je eine
Schlüsseldiskette (Autorisierungsdiskette). Auf dieser befindet sich ein
Autorisierungsschlüssel, der für den Betrieb des Produkts notwendig ist. Auf einer Schlüsseldiskette können sich auch Lizenzen für mehrere
Produkte befinden. Bei der
Installation wird dieser Schlüssel auf der Festplatte des Zielsystems abgelegt.
Der reguläre Betrieb des Produkts ohne den Autorisierungsschlüssel ist nicht
möglich. Für Notfälle (Verlust der Autorisierungsdiskette) kann die Software
betrieben werden, wobei entsprechende Meldungen auf die fehlende Lizenz
hinweisen. Im Fehlerfall (Problem mit Autorisierungsdiskette) wenden Sie sich
bitte an unsere Hotline.
Die Versionsnummern der Schlüsseldisketten (Key Version
- KV ...) haben keinen Bezug zu den Versionsnummern der Produkte.
26.3
Wichtige
Hinweise zum Umgang mit Schlüsseldisketten und Lizenzen
Bitte beachten Sie folgendes:
· Die Schlüsseldiskette darf nicht schreibgeschützt sein! (Standardstellung des Schreibschutzschiebers auf der Schlüsseldiskette.)
·
Von der Schlüsseldiskette kann keine
Sicherungskopie erstellt werden.
·
Die Lizenzen werden in dem versteckten
Verzeichnis „\ax nf zz“ auf dem Laufwerk abgelegt, das Sie bei der Installation
angegeben haben.
Löschen Sie bitte nicht das Verzeichnis „\ax nf zz“ oder darin abgelegte
Dateien!
Falls Sie Ihre Festplatte neu formatieren wollen, müssen Sie die Lizenzen
vorher mit dem Programm „AuthorsW.exe“ auf die Schlüsseldiskette zurück
übertragen. Andernfalls gehen die Lizenzen verloren, und Sie können das Produkt
nicht weiter nutzen. Stellen Sie bei der Rückübertragung sicher, dass Sie die
Diskette eingelegt haben, von der Sie die Lizenzen installiert haben.
· Es ist nicht möglich, die Lizenzen durch einfaches Kopieren von der Festplatte auf eine Diskette oder von der Diskette auf die Festplatte zu übertragen.
·
Beim Deinstallieren der SIMATIC
NET-Produkte mit einem Programm, welches Software aus Windows deinstalliert
(Uninstaller), können die Lizenzen verloren gehen.
Wenn Sie diese Produkte mit dem Uninstaller deinstallieren wollen, müssen Sie
vor der Deinstallation die Lizenzen wieder auf Ihre Schlüsseldiskette
zurückübertragen! Benutzen Sie hierfür das Programm „AuthorsW.exe“. Andernfalls
kann es dazu führen, dass der Uninstaller während der Deinstallation die
Lizenzen für diese Produkte zerstört.
· Wenn Sie Ihre Festplatte neu formatieren wollen, müssen Sie die Lizenzen vorher mit dem Programm „AuthorsW.exe“ (Windows-Startmenü -> SIMATIC -> AuthorsW -> AuthorsW) wieder auf die Schlüsseldiskette zurückübertragen. Andernfalls gehen die Lizenzen verloren und Sie können die Produkte nicht weiter nutzen.
26.4 Nachträgliche Installation und Deinstallation von Lizenzen
Stellen Sie sicher, dass Sie die Lizenzen auf
passende Schlüsseldisketten zurückübertragen.
Nachträgliche Installation
Über das Programm „AuthorsW.exe“, welches sich auf der mitgelieferten SIMATIC NET Software-Produkt-CD befindet und auch als Download angeboten wird, können Sie die Lizenzen auch nachträglich installieren. „AuthorsW.exe“ ist über Windows-Startmenü -> SIMATIC -> AuthorsW -> AuthorsW zu erreichen.
Das Programm „AuthorsW.exe“ kann von der SIMATIC NET Software-Produkt-CD nachinstalliert werden. Starten Sie hierzu erneut das Setup-Programm, wählen Sie „AuthorsW“ als Option aus und installieren es.
Die Lizenzen können jederzeit mit dem Programm
„AuthorsW“ deinstalliert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass das Programm
AuthorsW installiert wurde.
Gehen Sie wie folgt beschrieben vor, um Lizenzen von der Festplatte auf die Lizenzdiskette/-disketten zu übertragen (Deinstallation der Lizenzen):
· Legen Sie die Autorisierungsdiskette in Laufwerk A: ein.
· Gehen Sie über die Startleiste zu „AuthorsW“ (Startleiste Start -> Simatic -> AuthorsW -> AuthorsW) und übertragen Sie die Autorisierung wieder auf die Schlüsseldiskette.
Übertragung von UCL-Lizenzen
Bitte verwenden Sie für die Übertragung der UCL-Lizenz auf den betreffenden PC das Programm „InstUCL.exe“, das sich auf der UCL-Lizenzdiskette befindet.
Um Lizenzen unter Windows von
der Festplatte auf die Schlüsseldiskette zurück zu übertragen, benutzen Sie
bitte das von der SIMATIC NET CD installierte AuthorsW-Programm.
Eine Rück-Übertragung oder Überprüfung mit dem AuthorsW-Programm auf der
Schlüsseldiskette KV 5.0 ist nicht möglich.
27 Voraussetzungen und Einschränkungen zur Hardware allgemein
Nachfolgende Nennungen des CP 5613 beziehen sich auf die Kommunikationsprozessortypen CP 5613, CP 5613 FO, CP 5614, CP 5614 FO, CP 5613 A2, CP 5614 A2; es sei denn, spezielle Typen werden explizit genannt.
27.1 Hinweise
Benutzung von ACPI
(Standby- und Hibernation-Modus)
Um ACPI zu benutzen, müssen Sie vorher alle
Baugruppen und Anwenderprogramme (Applikationen) aus dem
Komponenten-Konfigurator entfernen. Wenn Sie den CP 5613 verwenden, sind
weitere Maßnahmen erforderlich, auf die Sie durch
eine Meldung auf dem Bildschirm hingewiesen werden. ACPI-Funktionen werden
nicht vom Kommunikationsprozessor CP 5613 unterstützt.
Bei laufender
Kommunikation über eine SIMATIC NET-Baugruppe ist der automatische Wechsel in
den Ruhezustand unerwünscht.
Deaktivieren Sie deshalb in der Systemsteuerung -> Energieoptionen im
Register „Ruhezustand“ die Option „Ruhezustand“ oder bringen Sie die Baugruppe
in den projektierten Betrieb.
Wenn ein
Notebook aus der Dockingstation entfernt wird, wird die Projektierung für
SIMATIC NET-Baugruppen beibehalten. Beim Eindocken muss die PC-Station nicht
mehr neu konfiguriert werden und das Laden von STEP 7-Projektierung ist nicht
mehr erforderlich.
Bitte befolgen
sie die Anweisungen, die im Zusammenhang mit Dockingstation-Betrieb angezeigt
werden.
Der Dockingstation-Betrieb wird vom CP 5613 nicht unterstützt.
Ein einzelner Dienst, auf den der Stationmanager beim Hochlauf wartet,
wurde nicht gestartet.
In der Diagnose des Komponenten-Konfigurators
kann folgender Fehlereintrag stehen:
„1 Dienst(e), auf den(die) der Stationmanager beim Hochlauf wartet, wurde(n)
nicht gestartet.“
Dieser Eintrag besagt, dass eine Funktion, die vor Start des Stationsmanagers
abgearbeitet werden muss, nicht beendet ist.
Diese Funktion kann der Plug-and-Play-Manager der SIMATIC NET-CD sein, der nach neuer Hardware sucht. Wenn es der Plug-and-Play-Manager ist, kann der Eintrag ignoriert werden. Es handelt sich nur um eine Verzögerung und keinen Fehler. Um festzustellen, ob der Plug-and-Play-Manager noch läuft, gehen Sie folgendermaßen vor:
Überprüfen Sie unter Dienste in der Systemsteuerung des jeweiligen Betriebssystems den Status des dort eingetragenen Diensts „SIMATIC NET P&PManager“. Ist der Betriebszustand noch „wird gestartet“, so ist das Suchen nach neuer Hardware noch nicht beendet.
27.2
Hardware-Voraussetzungen
Die
Produkte dieses SIMATIC NET Software-Produkt-Service Pack sind mit PCs getestet
worden, die mindestens die folgenden Anforderungen erfüllen:
·
Pentium-II-kompatible
CPU mit 266 MHz
·
256 Mbyte
RAM-Speicher
·
Zur
Darstellung der HTML-Dokumentation Grafikkarte mit einer Auflösung von 800 x
600 bei 256 Farben.
28.1 Betrieb mit SIMOTION
SIMOTION V2.1 ist nicht für Windows XP/Windows Server
2003 freigegeben
SIMOTION V2.1 ist nicht für Windows XP und nicht für Windows Server 2003 freigegeben. Aktuelle Informationen zu SIMOTION-Produkten entnehmen Sie bitte der SIMOTION Dokumentation.
SIMOTION V2.0 wird nicht mit SIMATIC NET OPC V2.2
SP2 für SIMOTION freigegeben
Grund: Mit
SIMOTION V2.0 kann nur ein hierarchischer Export durchgeführt werden, der zur
Folge hat, dass mit SIMATIC NET OPC Version V2.2 SP2 für SIMOTION Browsen nicht
mehr möglich ist (z. B. fehlerhafte Variablenangaben im OPC-Scout oder
ProTool/Pro-CS).
Nach der
Deinstallation von SIMOTION V3.0 SP1 ist keine OPC-Kommunikation über den
OPC-Scout und Konfiguration über „PC-Station einstellen“ mehr möglich, da die
Datei melbreg.dll im Systemverzeichnis deregistriert ist. Als Abhilfe
(über-)installieren Sie die SIMATIC NET PC‑Software‑CD neu.
OPC Data für SIMOTION
Beachten Sie bitte folgende Randbedingungen und Funktionseinschränkungen:
·
Beim
asynchronen Schreiben einer ReadOnly-Variablen kommt keine Fehlermeldung
zurück, obwohl der Wert nicht geschrieben werden kann und auch nicht
geschrieben wird. (Synchrones Schreiben ist OK, hier kommt eine Fehlermeldung.)
·
Programmvariable
vom Typ „DT“ liefert beim Lesen den Wert „00:00:00“, dieser kann aber nicht
geschrieben werden.
· Der gültige Wertebereich von Variablen
wird über OPC nicht eingehalten. Es können Werte in Variablen geschrieben
werden, die außerhalb des gültigen Wertebereich liegen.
·
Beim
Schreiben auf Variablen namens „tracecontrol“ oder namens „internaltotrace“
kommt die Fehlermeldung: „unerwarteter Fehler in der Kommunikation“.
OPC
Alarms and Events für
SIMOTION
Beachten Sie bitte folgende Randbedingungen und Funktionseinschränkungen:
·
Beim
„OPC-Daten exportieren“ werden nur die SIMOTION-spezifischen
Diagnosepuffereinträge exportiert, daher wird über OPC nur für diese Events ein
Message-Text geliefert.
·
Der
OPC-Client, der den OPC-Server startet, erhält auch Diagnosepuffereinträge, die
vor diesem Zeitpunkt eingetragen wurden.
·
Nur eine
Spracheinstellung für alle Clients:
Alarmtexte werden an alle Clients in der gleichen Sprache geliefert, und zwar
in derjenigen Sprache, die zuletzt gesetzt wurde, unabhängig davon, ob sie
zuvor verschiedene LocaleIDs gesetzt haben.
·
Maximal 40
Alarm_S zugelassen:
Werden in schneller Folge mehr als 40 verschiedene Alarme der Kategorie Alarm_S
ausgelöst, so werden nur die ersten 40 geliefert.
·
Verschiedene
SIMOTION-Diagnosepuffer-Ereignisse enthalten semantisch unvollständige Texte.
SIMOTION-SCOUT kann hier Strings ergänzen, die von der generellen Syntax für
Prozesswerte nicht abgedeckt werden.
z. B.:
„STOP durch Ablaufsystem, Ursache: Fehlen eines Programms für TechnologicalFaultTask“ dieses Ereignis (Text) wird als:
„STOP durch Ablaufsystem, Ursache: Fehlen eines Programms
für“ ausgegeben.
Von diesem Verhalten sind die Ereignisse mit folgenden IDs betroffen:
F7678005 bis F7676800C
·
Nur eine
Subscription möglich:
Instanziert ein Client mehrere Subscriptions über den Automation-Wrapper
sopcdaauto.dll, so bekommt stets die zuerst aktivierte Subscription die Events
für beide Subscriptions, d. h. die zeitlich danach aktivierten
Subscriptions erhalten keine Alarme.
·
Wenn
Alarm_S und Alarm_SQ in schneller Folge kommen und alle Alarme vom Client
quittiert werden, kann folgendes Verhalten auftreten:
- Manche Alarm_S lassen sich erfolgreich quittieren (falsch), ein Quittier-Event kommt dann aber nicht (richtig).
- Manche Alarm_Sq lassen sich nicht quittieren (falsch), einige Alarm_Sq lassen sich zwar quittieren (richtig), aber das Quittier-Event kommt nicht (falsch).
·
Einige
Parameter-Formatierungen (Parametrierung im SIMOTION-Scout mit @...@)
funktionieren im OPC-Alarms-and-Events-Server nicht wie erwartet.
·
Zeitstempel
wird verändert: Weicht die Zeitzone des Client-Rechners von GMT ab, addiert der
OPC-Server die Differenz der lokalen Zeit des Client-Rechners zu GMT zu den
Zeitstempeln der Events hinzu. Falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit
herrscht, wird noch eine Stunde hinzuaddiert; Beispiel: Die Baugruppenzeit
beträgt 11:33 Uhr, der Client rechnet mit MESZ, so hat das Event die Zeit 13:33
Uhr.
Umgehung:
In der exportierten
Alarm-XML-Datei kann mit einem Text-Editor im Knoten <HANDLERS>
<SIMOTION> <DEVICES> der Parameter TimeDifference eingefügt werden.
Beispiel:
<DEVICES>
<Simotion_p
TypeID =
„02D0A106-7ED2-4F92-B647-CB3B23097472“
CheckSum =
2002-10-29-09:11:44.175“
TimeDifference=„-60“
MPIDefault = „2“>
</Simotion_p>
</DEVICES>
Vom Alarms-and-Events-Server wird der Zeitstempel des aufgetretenen Alarms wie folgt berechnet:
Zeitstempel := (S7-Zeitstempel auf der Hardware) + (Zeitverschiebung gegenüber GMT in min) – (Wert des Parameters TimeDifference) + (60 min, falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit eingestellt ist)
Der Wert des Parameters errechnet sich also wie folgt:
TimeDifference := (Zeitverschiebung gegenüber GMT in min) + (60 min, falls auf dem Client-Rechner Sommerzeit eingestellt ist)
Beispiel:
Auf der Zielhardware (S7-Zeit) sei die selbe Uhrzeit eingestellt wie auf dem Client-Rechner.
Zum Zeitpunkt des Auftretens des Alarms ist auf dem Client-Rechner MESZ, d. h. Zeitverschiebung = 60 min aufgrund der Zeitzone und 60 min aufgrund der Sommerzeit => TimeDifference=„120“. Der OPC-Server liefert den Zeitstempel, den der Alarm aufgrund der S7‑Zeit haben muss.
·
Werden bei
OPC-Export im SIMOTION-Scout V2.1 nur Alarme exportiert, entsteht eine XML‑Datei.
Um diese XML-Datei dem OPC-Server bekannt zu geben, muss im gleichen
Verzeichnis, in dem die XML-Datei abgelegt wird, eine Dummy-Datei mit der
Dateinamen-Erweiterung .SSD abgelegt werden. Diese .SSD-Datei wird dann unter
„PC-Station einstellen“ bzw. im „Inbetriebnahme-Assistenten“ angegeben.
Ab SIMOTION V3.0 wird diese Dummy-Datei bei OPC-Export automatisch generiert.
·
Wenn sie
den OPC-Client vom OPC-Server trennen, müssen sie mindestens 15 Sekunden
warten, bevor sie die Verbindung wieder herstellen.
Kein
Zugriff auf OPC_Data.sti während OPC-Export
Es muss sichergestellt sein, dass während
eines OPC-Exports im SIMOTION-Scout kein anderes Programm auf OPC_Data.sti
zugreift. Dazu müssen sie alle OPC-Clients
beenden. Wenn die Datei OPC_Data.sti nicht geschrieben werden konnte, muss
folgendes gemacht werden:
1. OPC-Client
beenden, zum Beispiel OPC-Scout.
2. Die *.ssd-
und die *.ldb-Datei löschen.
3. OPC-Export
noch einmal starten.
Zugriff
auf SIMOTION-Projekte
Sie können mit SIMATIC NET nur auf Daten eines einzigen SIMOTION-Projekts zugreifen.
Ablage
der XML-Datei
Ab SIMATIC NET V6.1 SP1 muss die vom
SIMOTION-Scout exportierte XML-Datei im folgenden Verzeichnis auf dem
Ziel-Laufwerk im Installationspfad von SIMATIC NET abgelegt werden:
<Installationspfad von SIMATIC NET>\opc2\bins7\simotion\xml\opc_ae.xml
29 Hinweise zu C-Programmierschnittstellen
29.1 Hinweis zu allen Programmierschnittstellen
Zugangspunkte
Wenn nach der Installation der SIMATIC NET PC-Software-CD weitere Baugruppen eingebaut werden, müssen die Zugangspunkte, zum Beispiel CP_H1_2:, CP_H1_3:, CP_L2_2: ..., manuell eingetragen werden.
29.2
Hinweise
und Einschränkungen zur SAPI-S7-Programmierschnittstelle
Wiederaufbau
Beachten Sie bei
Abbruch einer Verbindung durch eine Störung (s7_receive = S7_ABORT_IND), dass
der erneute Verbindungsaufbau durch s7_initiate_req möglicherweise erst nach
einer maximalen Wartezeit von 90 Sekunden erfolgreich sein wird, da unter
Umständen der Verbindungspartner noch Verbindungsressourcen belegt hat.
Reaktion auf Fehleranzeigen
Wenn eine
Funktion den Returnwert ERR_RETRY liefert, muss der entsprechende Request
nochmals durchgeführt werden.
Beispiel:
s7_get_read_cnf = ERR_RETRY -> Wiederholen von s7_read_req
Nicht alle Variablentypen
Die vom S7-Protokoll unterstützten
Variablentypen sind zur Zeit nicht bei allen S7-Servern in vollem Umfang
realisiert (deshalb dürfen die Variablentypen STRING, TIMER, COUNTER und
Bit-Arrays nicht verwendet werden).
Zeitdauer bis zur Meldung eines Timeout
In der Datentransferphase ergeben sich für den CP 1613 bei ISO folgende Werte für die Zeitdauer bis zum Erhalt einer Abort Indication:
|
· kein Datenverkehr |
< |
80 s |
|
· mit Datenverkehr |
< |
8 s |
Einschränkungen SAPI-S7
In der vorliegenden Produktversion sind die aufgeführten Einschränkungen des Funktionsumfangs zu beachten.
|
Dienst/Funktion |
Einschränkung |
|
s7_get_vfd_ustate_ind |
Dieser Dienst ist nicht freigegeben. |
|
s7_vfd_state_req |
Dieser Dienst kann nur auf andere (remote) Geräte angewandt werden. |
|
Variablendienste |
Die vom S7-Protokoll unterstützten Variabelentypen sind zur Zeit nicht bei allen S7-Servern in vollem Umfang realisiert (deshalb dürfen die Variabelentypen STRING, TIMER, COUNTER und Bit-Arrays nicht verwendet werden). |
Multi-Thread-Betrieb
Bitte beachten Sie, dass der Aufruf s7_receive( ) und die zugehörige Bearbeitungsfunktion im selben Thread ablaufen.
Autostart
Starten Sie eine
S7-Anwendung nicht über die AUTOSTART-Programmgruppe, es
könnten sonst
Probleme mit dem Lizenz-Server auftreten. Während des Boot-
Vorgangs
benötigt der Lizenz-Server eine gewisse Zeit bis er läuft.
s7_get_diag_ind
liefert falsche Diagnoseinformationen
Die Funktion s7_get_diag_ind liefert falsche Diagnoseinformationen, wenn hochverfügbare Verbindungen über mehr als 1 Anwenderprogramm (im Komponenten-Konfigurator der PC-Station) betrieben werden.
Abhilfe: nur eine Applikation verwenden.
29.3
Hinweise
und Einschränkungen zur SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle
Aktivierung des Trace
Um die geänderten Einstellungen für den Trace zu aktivieren, muss das SEND/RECEIVE-Anwenderprogramm neu gestartet werden.
Daten beim Verbindungsaufbau und -abbau nicht bei TCP/IP
Während des Verbindungsaufbaus und -abbaus können vom Anwenderprogramm bei Verwendung von TCP/IP keine Daten gesendet bzw. empfangen werden.
Benutzerdaten
Im Variablenfeld 2 werden die Komponenten vc_buf1_ptr und vc_buf1_length nicht unterstützt.
Keine Expedited-Daten bei TCP/IP
Folgende Requests können nur mit dem ISO-Protokoll benutzt werden:
·
SEND_EXP_DATA
·
RECEIVE_EXP_DATA
Handbuch „SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle
Abweichend vom Kapitel 5.5.1, Seite 134 bis 135 gibt der Parameter conn_abort_timeout die maximale Gesamtzeit in Einheiten von 51 ms an, der Parameter conn_persistance_count die Anzahl der Wiederholungsversuche in diesem Zeitraum.
Handbuch „SEND/RECEIVE-Programmierschnittstelle, Kapitel
6.4 „Verbindungsaufbau AWAIT_CONNECT_REQUEST (passiv)“
Zusätzliche Angaben über den passiven Verbindungsaufbau, unspezifizierter Verbindungsaufbau. Die Länge des remoten TSAP muss in diesem Fall 8 sein.
Im Kapitel 6.5 muss der
Header-Rückgabewert für ok_decide_req_resp 1 lauten (nicht wie beschrieben 5).
29.4 Hinweise und Einschränkungen zur FMS-Programmierschnittstelle
Handbuch „FMS-Programmierschnittstelle, Kapitel 3.8.5 „fms_get_report_ind“
Beim Dienst fms_get_report_ind werden die Daten in Host-Darstellung geliefert. Es
gibt hier keine Netzdarstellung.
30 Hinweise zur Konfiguration, Projektierung und NCM
Inbetriebnahme-Assistent
entfällt und Komponenten-Konfigurator erweitert
In der SIMATIC NET PC-Software-CD 07/2001 und CD 11/2002 wurde nach der Installation der PC‑Software-Produkte und Installation der Hardware-Baugruppen automatisch der Inbetriebnahmeassistent gestartet. Dieser wurde in der CD 11/2003 durch die Erweiterung des Komponenten-Konfigurators ersetzt.
Jetzt können Sie im Komponenten-Konfigurator die Hard- und Software-Konfiguration über eine XDB‑Datei importieren. Dadurch entfällt das Ausfüllen von circa 10 Masken im Inbetriebnahmeassistent. Falls keine XDB-Datei vorliegt, können Anwenderprogramme oder Kommunikationsbaugruppen auch über die rechte Maustaste auf Steckplätze des Komponentenkonfigurators eingefügt werden.
Nach dem XDB-Dateiimport oder dem manuellen Einfügen mit dem Komponenten-Konfigurator können Sie auch Projektierungs-Downloads durchführen.
Erst nach Einbringen der Baugruppen im Komponenten-Konfigurator kann das Anwenderprogramm SIMATIC NCM PC-Projektierungsassistent zur Erstellung einer lokalen Projektierung verwendet werden.
Vollständige
Beschreibungen zum Thema
Die Konfiguration und Projektierung des PC mittels SIMATIC NCM PC und vorgeschalteter Software ist im Handbuch „PC-Stationen in Betrieb nehmen“ und „Industrielle Kommunikation mit PG/PC“ eingehend beschrieben.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise in der Liesmich-Datei für das Produkt SIMATIC NCM PC auf der SIMATIC NET Software-Produkt-CD bzw. im Service-Pack-Downloadbereich.
Inbetriebnahme des PC mit PROFIBUS-Netzwerkkarten
Solange die
Konfiguration oder Projektierung der PROFIBUS-Netzwerkkarten noch nicht
abgeschlossen ist dürfen die Baugruppen nicht an das Netz der laufenden Anlage
angeschlossen werden!
Bei der
Konfigurierung einer PROFIBUS-Netzwerkkarte muss beispielsweise die
Stationsadresse eingestellt werden. Zufällig eingestellte Adressen können den
Anlagenbus stören!
Laden einer PC-Station über
PC-Internal
Sporadisch
kann bei speziellen Netz-Konfigurationen folgendes Verhalten auftreten:
Beim Laden einer SIMATIC PC-Station über PC-Internal erscheint die Meldung,
dass der Systemdatenbaustein z. B. 1001 bzw. 1007 nicht gelöscht werden könne.
In diesem Fall starten Sie bitte den Ladevorgang erneut – die Station wird
geladen.
Während
eines Ladevorganges vom SIMATIC NCM Manager, „HW Konfig“ oder auch „NetPro“ in
die lokale SIMATIC PC-Station dürfen im Komponenten-Konfigurator keine
Änderungen wie z. B. das Löschen einer Applikation durchgeführt werden.
Vor dem Laden
oder Importieren von Konfigurationsdaten ist das Programm „S7-Connection
Diagnostic“ zu beenden.
Fehlermeldung unmittelbar
nach der Installation
Auf einzelnen
Rechnern kann es vorkommen, dass Sie unmittelbar nach der Installation die
Meldung „Application Error caused a Stack Fault in module <unknown> ...“ erhalten und vorhandene Autorisierungen
nicht erkannt werden. Um das Problem zu beheben starten Sie Ihren Rechner in
diesem Fall neu.
Beim
Laden von Projektierungen beachten
Anwenderprogramme, die nicht über die OPC-Schnittstelle kommunizieren, müssen vor dem Laden der Projektierung/Konfiguration mit STEP 7/SIMATIC NCM PC beendet und danach wieder gestartet werden.
Herunterladen bzw. XDB Import von Projektierungen mit mehreren hundert Verbindungen dauert mehrere Minuten
Das
Herunterladen bzw. der XDB-Import von Projektierungen mit mehreren hundert
Verbindungen kann mehrere Minuten dauern. Warten Sie bitte.
Die Einstellung
eines „Zugangspunkts der Applikation“ kann sowohl mit dem Programm „PC-Station
einstellen“ als auch mit dem Programm „PG/PC-Schnittstelle einstellen“
vorgenommen werden. Verwenden Sie aber nie beide Programme gleichzeitig.
Konfiguration
Benachrichtigungsdienst
Mit der
Installation der SIMATIC NET wird ein Benachrichtigungsdienst installiert, der
den Anwender über besondere Betriebsereignisse informiert. Zu diesen
Betriebsereignissen zählen:
·
Für ein
Protokoll oder eine Software-Komponente ist ein Trace eingeschaltet.
·
Ein
OPC-Protokoll ist ausgeschaltet.
Der
Benachrichtigungsdienst zeigt durch ein Symbol im Statusbereich der Taskleiste
die Überwachungsfunktion an.
Ein blinkendes
Warndreieck im Symbol zeigt Ihnen ein besonderes Betriebsereignis an.
Durch einen
Doppelklick auf das Symbol öffnen Sie das Fenster des
Benachrichtigungsdienstes. Dort sind die Betriebsereignisse aufgelistet. Um die
Details zu einer Meldung lesen zu können, müssen Sie auf die entsprechende
Zeile in der Tabelle der Ereignisse klicken.
Sie können den
Benachrichtigungsdienst beenden, wenn Sie sich nicht für besondere
Betriebsereignisse interessieren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf das Symbol im Statusfeld der Taskleiste. Wählen Sie die Menüfunktion
„Beenden“ aus. Innerhalb einiger Sekunden wird damit der Benachrichtigungsdienst
beendet. Ein Neustart des Benachrichtigungsdienstes ist über das Startmenü
möglich.
Konfiguration
Multi-Language-Einstellung Chinesisch
·
Pfadnamen in chinesischen Zeichen werden
nicht übernommen: Bei Verwendung von
Multi-Language-Betriebsystemen der Grundsprache Englisch mit der Einstellung
Chinesisch als aktuelle Sprache, werden chinesische Zeichen in Pfadnamen im
Programm „PC-Station einstellen“ in
allen Edit-Feldern (zum Beispiel Trace-Dateieinstellungen, Symboldateien) mit
Fragezeichen (?) dargestellt.
·
Der
Benachrichtigungsdienst wird mit größerem Zeichensatz gestartet, der
waagerechte Rollbalken ist damit nicht mehr vollständig vorhanden.
Installation von STEP 7 nach der Installation der
SIMATIC NET PC-Software-CD
Wird STEP 7 nach
der SIMATIC NET PC-Software-CD installiert und ist der Zugangspunkt S7ONLINE
dem CP 5613/CP 5613 FO/CP 5614/CP 5614 FO zugeordnet, muss vor der
Kommunikation die Zuordnung in „PG-PC-Schnittstelle einstellen“ oder
„PC-Station einstellen“ explizit bestätigt werden.
Instanz-DBs werden beim OPC-Server mit
S7-Symbolik nicht berücksichtigt
Instanz-DBs
werden bei der Konfiguration des OPC-Servers mit S7-Symbolik in STEP 7 bis
Version 5.2 nicht berücksichtigt.
Im Programm NCM
PC bzw. STEP 7 können über die Eigenschaften des OPC-Servers die Zugriffsrechte
für OPC-Items eingeschränkt werden.
Führende Nullen
in Items und in den Definitionen werden grundsätzlich ignoriert. Verwenden sie
deshalb keine Platzhalterzeichen „?“ oder „*“ an Stellen, wo auch eine führende
Null stehen kann!
Beispiel: Die
Definition Slave0?9M06_AB1=R muss durch folgende beide Definitionen ersetzt
werden:
·
Slave?9M06_AB1=R
·
Slave9M06_AB1=R
Nach dem Anmelden
kann man den „CCAgent State“-Dialog
im Info-Bereich der Startleiste starten. Setzen Sie die Auswahl „Pause“ nicht.
Anderenfalls können Sie nicht mehr starten, sich abmelden oder den Benutzer zu
wechseln.
Die
WinCC-Prozess „CCServer“ und „CCAgent“ müssen dann von einem Administrator
beendet werden.
Diagnosepuffereintrag
im Komponenten-Konfigurator „Der CP mit Index ... ist nicht betriebsbereit“
Wenn im
Diagnosepuffer des Komponenten-Konfigurators die Diagnosepuffermeldung
erscheint: „Der CP mit dem Index ... ist nicht betriebsbereit“, gehen Sie bitte
folgendermaßen vor:
Wechseln sie in
die Netzdiagnose des Programms „PC-Station einstellen“ oder „PG/PC‑Schnittstelle
einstellen“. Diagnostizieren sie den CP. Die Diagnose enthält genaue
Informationen zum Problem.
In bestimmten
Fällen kann es vorkommen, dass eine Komponente eine geladene Projektierung
ablehnt. In diesen Fällen erfolgt die Meldung „Die Baugruppe ... (Index ?) in
der Station ... lässt sich nicht starten. Soll der Baugruppenzustand mit
Diagnosepuffer angezeigt werden? Ja oder Nein.“. Bitte beachten sie, dass der
Diagnosepuffer an dieser Stelle nicht angezeigt werden kann. Nutzen Sie den
Diagnosepuffer der Zielstation.
Nach
häufigem „Station importieren“ im Komponenten-Konfigurator ist der
Komponenten-Konfigurator nicht mehr bedienbar
Bei
häufigem Importieren von XDB-Dateien (Funktion „Station importieren“ im
Komponenten-Konfigurator) kann es dazu kommen, dass der
Komponenten-Konfigurator nicht mehr bedienbar ist. Die maximale Menge an
Importen hängt von der Anzahl der in der PC-Station projektierten Komponenten
ab. Bei vollem Mengengerüst liegt die Grenze bei circa 20. Bei kleinem
Mengengerüst sind circa 80 Importe möglich. Sollte dieses Problem auftreten,
starten Sie bitte den PC neu. Nach dem Neustart ist ein „Station importieren“
wieder möglich.
Bei
Import von XDB-Dateien (Funktion „Station importieren“ im
Komponenten-Konfigurator) kann es zur Meldung im Diagnosepuffer „The
sdb is incorrect“/„component database is invalid“ kommen. Wenn dieses Problem
auftritt, konnte die Projektierung ihres DP-Master-Systems nicht übernommen
werden. Um die Daten trotzdem übernehmen zu können, nutzen Sie bitte die
Download-Funktion von STEP 7/NCM PC und laden Sie die PC-Station erneut.
Bitte
überprüfen Sie nach jeder Konfigurationsänderung (bei Stationsimport, etc.) die
Zuordnung der CP-Baugruppen im Komponenten-Konfigurator mit der im PC
gesteckten Hardware; bei PROFIBUS-Baugruppen durch die Klingel-Funktion, wenn
sie vorhanden ist.
Um
eine Baugruppe bei „Station importieren“ eindeutig zuordnen zu können, muss der
Baugruppentyp, die Baugruppenversion und die Schnittstellenparametrierung exakt
mit der Einstellung der real vorhandenen Hardware übereinstimmen.
31 Beispiele zu C-Programmierschnittstellen
Beispiele zu den
C-Library-Schnittstellen finden Sie in erster Linie auf der SIMATIC NET Quick Start‑CD
Version 2, April 2000.
32 Unterstützte Entwicklungsumgebungen bzw. Compiler
Folgende
Compiler können in Zusammenhang mit den SIMATIC NET-Produkten unter folgenden
Betriebssystemen eingesetzt werden:
·
Windows XP, Windows Server 2003
- Visual C++ V6.0 SP5
- Visual Studio .NET, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2002, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2003, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
·
Windows 2000
- Visual C++ V6.0 SP5
- Visual Basic V6.0
- Visual Studio .NET, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2002, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
- Visual Studio 2003, C++; mit OPC auch C# und VB.NET
Borland-Compiler für
Windows 2000
In Kooperation
mit der Fa. AIXO werden auch Produkte zur Unterstützung von Borland Compilern
von Fa. AIXO angeboten. Nähere Informationen zu den verfügbaren
Borland-Unterstützungen für SIMATIC NET-Produkte erhalten Sie über Internet
http://www.aixo.com oder per E-Mail Info@aixo.com.
Die dazu
notwendigen DLLs mit Standard Calling Convention werden unter Windows XP/Windows Server 2003
nicht mehr angeboten. Für die Anbindung von Anwendungen, die mit Microsoft
Visual Basic oder Borland-Compiler erstellt wurden, ist die OPC-Schnittstelle
zu verwenden.
Geänderte Verzeichnisnamen
Bitte beachten
Sie, dass sich die Verzeichnisnamen der Unterkataloge von simatic.net mit
Einführung der SIMATIC NET Software-Produkt-CD 07/2001 gegenüber früheren
Versionen geändert haben. Die Erweiterung „.nt“ und „.w95“ .sind entfallen.
Hierdurch kann es erforderlich sein, dass Sie die Pfadangaben zur Generierung
Ihrer Kundenapplikation anpassen müssen.
Neue Funktionalität: Routing
Wenn Sie dieses SIMATIC NET-Produkt auf einem PC/PG mit einem STEP 7/NCM PC-V5-Produkt einsetzen, können Sie eine neue Funktionalität, genannt Routing, verwenden. Hinweise zur Projektierung entnehmen Sie bitte der Dokumentation zu STEP 7.
Was
Routing ist
Ab STEP 7 V5 ist es möglich, dass Sie mit einem PG/PC über Subnetzgrenzen hinweg S7-Stationen online erreichen können, um z. B. Anwenderprogramme oder eine Hardware-Konfiguration zu laden oder um Test- und Diagnosefunktionen ausführen zu können. Sie können dieses PG an jeder Stelle des Netzes anschließen und zu allen Stationen, die über Netzübergänge erreicht werden, eine Online-Verbindung herstellen.
Ab Version V6.0.5 der SIMATIC NET PC-Software mit STEP 7 ab V5.2/SIMATIC NCM S7 ab V5.2 ist es möglich, projektierte S7-Verbindungen über mehrere Subnetze hinweg zu betreiben, z. B. von einem PC über Ethernet, einen IE/PB-Link zu einer AS-Station mit PROFIBUS-CP. Es sind zur Zeit nur Konfigurationen mit einem Netzwerkübergang und von Ethernet auf PROFIBUS oder umgekehrt freigegeben.